Author: esther

Engadin Bike Giro 2022

Engadin Bike Giro 2022

Nach langem Hin und Her habe ich mich schliesslich doch noch für den Engadin Bike Giro angemeldet.

Eigentlich wäre ich ja gerne Masters gefahren, doch das es bei den Frauen immer zu wenig Anmeldungen hat, hätte ich dann trotzdem bei den Elite fahren müssen. So habe ich dieses Vorhaben eine Masters Lizenz zu lösen schnell wieder begraben. 😢

Freitag:

Start: St. Mortiz Dorf

Ziel: St. Moritz Bad am See

So stand ich also am Freitag um 12.45 Uhr in meinem Startblock und zwar ziemlich zu hinterst, was ziemlich ungewohnt war für mich, auch dass es so viele «Leute» rund um mich rum hatte! Doch genau dies ist das Feeling, dass ich in den letzten Jahren vermisst hatte, als wir «einzeln» gestartet sind.

Es ging ziemlich schnell los, da eher flach bis leicht ansteigend, Richtung Bernina Pass. In der Fläche war es eine Herausforderung den Anschluss an eine Gruppe zu halten, doch ich gab alles, denn es braucht halt doch weniger «Körnchen» als wenn ich alleine im Wind hätte fahren müssen.

Die Gruppe wechselt auch immer mal wieder, doch irgendwo fand ich mich immer wieder. So hatten wir also bereits Pontrasina hinter uns gelassen, als wir in einen Trail einbogen, der eigentlich ein Bike-Verbot hatte. Ich dachte noch, cool, hier darf man sonst nicht durchfahren. So fuhren wir in Einerkolone auf diesem Trail, man musste gut aufpassen, dass man sich keinen Platten holte. An einem Ort verzweigte sich der Trail, dort war Einer gerade am Platten flicken. Der ganze Zug wählte den Trail rechts, da hier orange Bänder gesteckt waren. Wir waren schon ein gutes Stück auf diesem Trail unterwegs als es plötzlich einen Stopp gab, denn von vorne kamen uns Biker*innen entgegen. «Umkehren» hiess es! Wir waren alles etwas hilflos, denn wo waren wir falsch gefahren? Seid ihr sicher, dass wir drehen müssen?! JA!! 🙈

Also drehten wir um! Es war sehr hektisch, weil niemand so recht wusste, was Sache war!🤔

Doch auch als wir gedreht hatten und beim Plattenflickenden den linken Trail nahmen, waren wir laut meinem GPS nicht auf der Strecke. Wir fuhren trotzdem weiter Richtung Mortaratsch!! Als war schliesslich im Mortaratsch vom Bahnhof herkommend, in den Trail hinauf nach Bernina South einbogen, kamen andere Fahrer*innen von links unten auf den Trail zu!😳 Mein erster Gedanke, «hoffentlich war da nirgends ein Zeitmessungsteppich»! So kam es ihr natürlich zu einem weiteren Stau, da zwei Spuren zusammenkamen und es auch gleich im Trail hochging, der nicht ganz einfach zu fahren war. Erneut brach Hektik aus! 🙈 Schliesslich hatten sich wieder alle eingereiht und es konnte weiter gehen. Oben auf der Zwischenfläche bei Bernina South bliess uns der Wind voll entgegen und es war richtig harte Arbeit sich so hinauf auf den Berninapass zu kämpfen! Ich war oft im Wind und es war richtig hart und anstrengend! Irgendwann hatte ich es dann geschafft, und es ging auf der anderen Seite des Lago Blanco zum  Berninapass, doch nicht flach, nein es war da noch ein knackiger Aufstieg! 🤪 Nach der Verpflegung mussten wir auf der anderen Strassenseite sehr steil hoch Richtung Lagalb!!!

Diese Abfahrt hinunter zur Lagalb Talstation war gar nicht nach meinem Gusto, 🤪 es hatte richtig viele lose und grosse Steine, die wir überqueren mussten und ich kam etwas an meine Grenzen. Unten angekommen war ich mal einen Blick auf mein «Cockpit» und war mir nicht sicher, ob ich alles mit halboffener Dämpfung gefahren war, was auch meine Schwierigkeiten erklären würde. 🥴

Nachher ging es wieder eher einfach Richtung Pontresina, von dort weiter zum Stazerwald, hinauf zum Laj Staz und weil wir noch nicht genug hatten,😉 noch steil hinauf zur Alp Staz. Nachdem ich zwischenzeitlich alleine unterwegs war, konnte ich im Aufstieg zur Alp Staz nochmals etwas «Boden gutmachen» und nochmals einige Fahrer einholen.

Jetzt waren es noch 3km bis ins Ziel.

Da ich nach meiner Fehlfahrt nicht wusste wo ich stand, freute ich mich riesig als ich hörte, dass ich meine Kategorie gewinnen konnte.

So konnte ich mich schliesslich ins Leadertricot einkleiden lassen. COOL! 😊😊😊

Samstag:

Start: Celerina

Ziel: St. Moritz Bad am See

Dank dem Leadertricot durfte ich heute in meinem Startblock vorne einstehen! 😊 Wir starteten mit den Masters Lizenz und es ging gleich los wie die Feuerwehr! 🚗💨💨💨 Für meinen Geschmack etwas zu schnell, 🥴 doch ich wollte versuchen in der Gruppe zu bleiben. Schon nach wenigen Kilometern hatten wir die Elite Frauen eingeholt! 😳 Leider stellten sie sich dann so quer in die Gruppe, dass diese gesprengt wurde. 🙈Ich konnte somit den Anschluss nicht mehr halten, was vielleicht auf das ganze Rennen gesehen, gar nicht so schlecht war, 😉 doch ich glaube die Elite Frauen fühlten sich schon etwas gestresst, als wir bereits eine halbe  Minuten zugefahren hatten.

Egal ich reihte mich in der «neuen» Gruppe ein und weiter ging es nach Bever. Dort war nach ca. 10km bereits die erste Verpflegung. Da nachher erst in Marguns wieder eine kam, entschied ich mich hier einen Bidon von der offiziellen Verpflegung zu nehmen. Dies erwies sich aber etwas schwierig, weil zu viel Fahrer*innen da waren. So dass ich etwas Tempo rausnehmen musste, wollte ich einen Bidon erhalten. Ich erwischte dann zum Glück einen, nahm einige Schluck und wollte ihn eigentlich mitnehmen, doch ich konnte ihn nicht ins Triocot stecken, sodass ich ihn schliesslich wieder wegwarf.

Jetzt mussten wir das ganze Val Bever hochfahren bis zum Pass Suvretta. Das war ein hartes Stück Arbeit, zuerst hatte es immer wieder sehr steile Rampen und ich konnte keinen Rhythmus finden. Doch allen anderen ging es nicht besser. 😉 Weiter oben kam dann ein schleichend ansteigendes Stück, welches mir sehr gut ging, so fuhr ich auch alles an der Spitze mit einem langen Schwanz am Hinterrad. 🚲🚲🚲🚲🚲💨💨Nach einer Stunde Fahrzeit bog ich schliesslich in den Trail hinauf zum Suvretta Pass ein.

Hier konnte man eigentlich nicht mehr überholen und so musste ich mich ans Tempo der Kolone anpassen. So ging es dann fahrend und schiebend hoch zum Suvretta Pass. Dort waren wir aber noch nicht oben, sondern weiter ging es auf Singletrail Richtung Corviglia.

Die Abfahrt von Munt da San Murrenza bis Corviglia war ziemlich schnell. In der Corviglia stand dann Fabienne mit einem Bidon für mich, dafür musste ich zwar abbremsen, doch ich war froh meinen inzwischen leeren Bidon tauschen zu können. 🙏

Jetzt kam der neue Marmotta-Trail hinunter nach Marguns. 😊😊😊 Von dort war die Abfahrt dann leider wieder auf einem sehr steilen Schotter, was nicht wirklich so Spass machte und dort konnte mich die 4te Elite Frau dann auch distanzieren, denn ich war da nicht so mutig wie sie. 🤪🥴

Irgendwann bogen wir dann wieder in einen Trail ein (den kannte ich noch nicht!). 😊 Von Celerina ging es wieder rüber zum Stazer Wald noch auf den Falun rauf, runter zum Laj Staz und dann wie am Tag zuvor hoch zur Alp Staz. 🤪🤪🤪 Das war dann schon noch einmal ziemlich zäh, doch nach knapp 3 Stunden konnte ich auch heute als erste Fun Frau ins Ziel fahren!! JUPII!! 😊😊😊

Sonntag

Start: Silvaplana

Ziel: St. Moritz Bad am See

Heute starteten wir mit etwas Verspätung in Silvaplana. 😉 Die Startphase war nicht ganz ohne mit sehr vielen scharfen Richtungsänderungen, die wegen Baustelle auch noch mit Kies erschwert wurde. 🥴 Danach mussten wir zwischen zwei Blumentöpfen, einer Unterführung und schliesslich über die Wiese zum See runter, dort wieder scharf links auf den Schotter, kurz darauf wieder scharf rechts, wenig später wieder scharf rechts über eine Randstein wieder auf Schotter. Auf dem Uferweg Richtung Sils, wurde das Tempo dann immer schneller und ich versuchte in der Gruppe zu bleiben, was nicht ganz einfach war, weil wir auch immer noch aufpassen musste, falls Gegenverkehr oder Fussgänger kamen. Doch diese Anfangsphase ging ohne Zwischenfälle vorüber, ich war mega froh. 😊 Und schon kam der erste Anstieg Richtung Alp Surlej. Ich fand einen guten Rhythmus und kam gut voran, das Überholen war nicht ganz einfach, da es eigentlich zwei Spuren gab und wir in Einer-Reihe fahren mussten. Der Weg führte uns rauf bis zum ersten Trail, der dann wieder Einer-Reihe runter gefahren werden musste, doch in meiner Region hielten sich eigentlich alle in der Reihe, doch sobald es wieder breiter wurde, wurde das Tempo erhöht und ich konnte in den schleichenden eher flachen Passagen den Anschluss nicht halten. So war ich dann eine Weile für mich unterwegs und konnte ohne Stress die nächste Schotterabfahrt runterfahren.

Auf der Fläche dem See entlang zurück Richtung Surlej wurde ich dann wieder von Fahrer aufgeholt und ich konnte mich wieder in die Gruppe einreihen. Kurz vor Surlej ging es dann wieder in Einer-Kolone über die Wiese hoch die Via Palüd Lungia entlang um auf der anderen Seite von Surlej wieder runter zu kommen, von wo aus wir zurück nach Silvaplana nochmals am Start vorbei fuhren, bevor uns der lange Anstieg hinauf zum Laj Alv auf dem Plan stand.

Dem Laj Champfer entlang Richtung Champfer passierte es dann, ich kam zu Fall, 🙈😳🥴 weil nicht alle in die gleiche Richtung fahren wollten, und wir zusammenfuhren! Ich ging zu Boden, war aber schnell wieder auf den Beinen und hoffte einfach, dass alles an meinem Bike noch in Ordnung war, damit ich das Rennen vorsetzen, bzw. beenden konnte. Doch alles schien soweit gut zu sein, und ich fuhr weiter. Von Champfer ging es über Salastrains, wo Erich mich verpflegte über Chantarella zur Antenne, weiter über die Alp Laret, Marguns zum Laj Alv. Ich fand einen guten Rhythmus und ich konnte in diesem Aufstieg hinauf zum See viele Fahrer*innen überholen. Oben wurde ich von Fabienne und Stephan angefeuert, denn leider hatten sie den Bidon vergebens hochgefahren, ich brauchte ihn nicht! Sorry! Aber trotzdem DANKE!! 🤗

Endlich kam der Trail zur Corviglia und anstatt gleich hier in den WM Trail einzubiegen mussten wir nochmals hoch bis zur Munt da San Murrenza, dieser Anstieg hatte es nochmals in sich, dafür war die Abfahrt danach umso länger. 😅 Zuerst auf Wanderweg, der eher etwas verblockt war, fuhren wir runter zum WM-Trail. Dieser Trail war dann einfach zum Geniessen, was ich auch machte, es machte einfach Spass! 😊😊😊 Weiter ging es dann zur Alp Survretta, wo Erich unterwegs noch einmal mit einem Bidon stand, denn es war doch ein Stück bis zum Ziel. Auf dem Foppettas Trail ging es runter nach Champfer, von dort mussten wir noch auf dem Alta Cresta und zum Schluss nochmals hinauf zum Laj Nair, bei der Olympiaschanze vorbei, in rasanter Fahrt auf Schotter nach St.Moritz beim Spielplatz nochmals einen knackigen kurzen Anstieg um nochmals Richtung Laj Staz dem Ziel entgegen zu fahren. Auf diesen letzten Kilometer fühlte sich mein Bike immer komischer (sprich «schwammig» an und ich fragte mich, ob doch irgend etwas am Rahmen kaputt gegangen war beim Sturz. 🤔 Ich hoffte einfach mein Bike würde mich noch bis zum Ziel bringen. Etwa bei der dritt letzten Kurve, die ich wohl etwas schnell gefahren bin, wäre mir das Hinterrad fast ausgebrochen und ich merkte, dass ich nicht mehr allzu viel Luft im Hinterpneu hatte, was auch das «schwammige» Gefühl erklärte. Doch ich hatte Glück ich schaffte es noch bis ins ZIEL!! Auch heute konnte ich die FUN Kategorie gewinnen und bei den Frauen Overall wurde ich 4te!! Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und vor allem hatte ich sehr viel Spass!! 😊😊😊

Die grosse Überraschung dann bei der Siegerehrung, mit meinem ersten Gesamtrang, gewann ich einen Startplatz für den Bike Engadin Giro 2023!! Wie cool ist das?! 😊🙏

Danke dem Veranstalter für den ganzen Aufwand und die tollen Strecken, die wir fahren durften!! Bis zum nächsten Jahr! 🤗🤗🤗

Raid Evolenard

Raid Evolenard

Mein erstes Rennen dieser Saison (von jetzt an ohne Lizenz 😉) fuhr ich heute in Evolène. Da auch noch die Marathon EM und das HERO Bike in Val Gardena war, war das Feld bei den Frauen eher bescheiden, sodass Lizenz/Elite und Fun zusammen starteten. Die Frauen starteten 5 Min. vor den Herren, was den Start def. weniger hektisch machte.
Carmen Zaugg fuhr gleich vom Start weg davon. Ich liess es etwas gemütlicher angehen und fuhr in der Gruppe mit. Doch schon bald merkte ich, dass ich schneller fahren konnte und erhöhte den Druck aufs Pedal etwas. Schon bald hatte ich niemanden mehr an meinem Hinterrad, das überraschte mich ein bisschen. So fuhr ich mein Tempo. Es ging bergauf und bergauf, so hatte ich das nicht mehr in Erinnerung. 🙈 Als ich ca. 25 Min. unterwegs war, holte mich die Spitze der Männer auf und fuhren wie ein Schnellzug an mir vorbei.
Dann endlich oben angekommen, kam der erste Trail, der war richtig cool 😎, einer der Gründe, warum ich dieses Rennen liebe 🧡. Nach dem Trail ging es auf Schotter weiter, eher runter (hier konnte ich letztes Jahr nicht mehr schalten 🥴) nach dieser kurzen „Erholung“ kam auch schon der nächste Aufstieg, der uns zuerst über Trails, dann auf Schotter Höhenmeter um Höhenmeter nach oben brachte. 😅 Dieser Aufstieg war auch viel länger als ich dachte. Den Scheitelpunkt errichte ich mit Biffiger, das wäre eigentlich optimal gewesen, doch leider fuhr er die schottrige Abfahrt viel schneller als ich. 🥴 Für meinen Geschmack hatte es zu viel Kies in der Abfahrt, sodass ich mich nicht getraute volles Risiko zu nehmen, und schon bald konnte ich ihn nicht mehr sehen! So fuhr ich halt alleine weiter, denn die Männer, die mich aufholten, waren einfach einen Zacken zu schnell für mich (diese hatten ja auch 5 Min. auf mich zugefahren!)
Auf Asphalt ging es noch ein Stück Richtung Arolla und dann kam der zweite Teil der Abfahrt, der gelang mir dann viel besser und ich kam ohne weitere Probleme im Tal unten an.
Nach einer Schlaufe im Tal, kam dann die andere Talseite an die Reihe. Ich fragte mich, wie soll ich das Schaffen, denn die Hitze war enorm und ich fühlte mich schon etwas müde 😪, doch noch immer fuhr ich auf dem 2. Zwischenrang (overall), also weiterkämpfen, auch den Anderen wird es wahrscheinlich nicht besser ergehen.
Nach der ersten Schiebepassage lief es mir eigentlich ganz gut und meine Beine drehten gut 👍! Das motivierte mich sehr! Nachdem Erich mich in La Forclaz das letzte Mal verpflegte hatte, war ich auf mich selbst gestellt. Kam ein super steiles Stück 😜 und meine Füsse schmerzten mich immer mehr, ich konnte kaum noch treten, das war sehr schade, denn es stoppte meinen guten Rhythmus 😥😥😥! Ich versuchte alles um die Schmerzen zu ignorien, doch es wollte mir einfach nicht gelingen. So kam ich schliesslich zur ersten Trail-Abfahrt. Doch ich konnte mich kaum auf die Abfahrt konzentrieren, von geniessen und „erholen“ gar keine Rede. 🥴😪 Irgendwann liessen die Schmerzen dann nach und ich kam wieder besser voran. Ich konnte sogar nochmals einige Fahrer überholen, dass tat gut und gab einen extra Boost!🚀🚀🚀 Doch leider kamen die Fussschmerzen auch wieder zurück, es war zum Verrückt werden. Doch er brachte nichts, da musste ich durch! Endlich oben angekommen, ging es bis zum Ziel fast nur noch runter und am Schluss noch flach.
Die Abfahrt war technisch schwierig und sehr steil und es erforderte volle Konzentration! Da ich die Linkskurven nicht so gut fahren kann, entwickelte ich in dieser Abfahrt für mich eine neue Technik, sodass ich schliesslich ziemlich schnell die Kurven fahren konnte. 😊 Wären die Fussschmerzen nicht gewesen, ich hätte die Abfahrt richtig geniessen können!
Schliesslich war ich einfach froh im Ziel angekommen zu sein.
Im Overall-Klassement wurde ich zweite in meiner Kategorie konnte ich gewinnen. Somit bin ich also ganz zufrieden mit meinem Wochenende. 😊😊😊
Danke Erich für das Verpflegen, wie auch Papa Zanno für all die Wasserflaschen, die er mir gereicht. 🙏🙏🙏
Danke den Organisatoren für das tolle Rennen und all dem drum und dran!

Spendenfahrt auf dem Lindenberg

Spendenfahrt auf dem Lindenberg

Am Pfingstsamstag war es soweit, die Spendenfahrt auf den Lindenberg startet um 8.00Uhr.

Vor  diesem Samstag hatte ich aber bereits Sponsoren gesucht, die meine gefahrenen Höhenmeter „belohnen“ würden. Das war nicht ganz einfach, doch als ich am Samstag auf’s Bike stieg, hatte ich doch einige Sponsoren zusammen, und dies freute mich sehr, denn ich will den Betrag, der zusammen kommt, an „I love boobies“ spenden!

Zudem konnte ich  noch 5 weitere Fahrer*innen dazu motivieren, selber auf den Lindenberg zu fahren, und somit Höhenmeter bzw. Geld für „I love boobies“ zu sammeln.

Am Samstag starteten ich mit Markus Büchi (Initiator der Challenge 878), Hansueli und meinem Vater in Boswil unsere Spendenfahrt. Ein Ziel hatte ich, und zwar wollte ich versuchen 3000hm zu sammeln.

Markus führte uns also ein erstes Mal hinauf auf den Lindenberg, und Hansueli zeigte uns anschliessend noch, wo wir die Mittagsverpflegung bekommen würden (Holzmatt in Müswangen). Dort trafen wir, als wären wir verabredet gewesen, Ronny, Corinne und Chrigel. Gemeinsam führte uns Hansueli, über einen coolen und rutschigen Trails, wieder hinunter nach Boswil.

Ab da machte ich mich alleine auf die Jagd nach Höhenmetern. So fuhr ich nochmals hoch, dann runter nach Muri, ein weiteres Mal hoch, dann auf die andere Seite runter Nach Hitzkirch, wieder hoch …. fast zu Oberst kreuzte ich Sabina 😊. Gemeinsam machten wir uns nun auf Höhenmeter sammeln. Ich war froh, habe ich sie in diesem Moment getroffen, denn zusammen ist es so viel kurzweiliger hoch und runter zu fahren!

Wir fuhren noch 2 Mal zum Lindenberg hoch, bevor wir zur Holzmatt  fuhren, um etwas zu essen und die anderen zu treffen. Ich hatte da auch noch einen Termin mit der Presse. 😉

Bis zum Mittag hatte ich ca. 2000hm gesammelt, und war schon mehr als 4h auf dem Bike. Ich hatte also noch einiges vor mir am Nachmittag.

Am Nachmittag bekamen Sabina und ich noch einen Mitbegleiter, Pius. Er war ein „Local“ und konnte uns etwas guiden. 😅 Die Abfahrt führte uns einmal mehr nach Boswil, diesmal auf Trails. Um mal einen anderen Aufstieg zu machen, fuhren wir zuerst in der Fläche bis nach Walterswil und von dort hoch zum Lindenberg, die war Höhenmeter technisch nicht die beste Variante, doch es tat gut, auch mal wieder einen anderen Aufstieg zu machen. (Es gab dafür etwas mehr Kilometer 😉).

Oben angekommen, machte Pius sich auf den Weg nach Hause, war er doch mit dem Bike gekommen. Da ich erst bei 2600hm war, wollte ich mind. noch einmal hochfahren. Gemeinsam mit Sabina fuhr ich hinunter nach Boswil, dort verabschiedete sich auch Sabina von mir, und ich machte mich ein weiteres Mal alleine hinauf zum Lindenberg. Oben angekommen, war ich überrascht, als ich Corinne, Chrigel und Ronny sah. Gemeinsam machten wir nochmals eine Pause, danach begleitete ich sie noch bis zur Holzmatt, wo sie ihr Auto stehen hatten. Danach ging ich wieder zurück zum Lindenberg und dann den Trail runter nach Boswil. Jetzt hatte ich definitiv genug, nach 3140hm, 126km und 8:05 Stunden Fahrzeit!!

Ich bin sehr stolz auf meine 5 Begleiter*innen, dass sie sich dieser Herausforderung gestellt haben und so fleissig Höhenmeter gesammelt haben. Gemeinsam haben wir:

Höhenmeter:    12700

Kilometer:            417.3

Zeit im Sattel:    37.5h

Vor allem auch mein Vater hat trotz Sturz und kaputter Vorderbremse fleissig weitergesammelt, und die restlichen km auf dem Asphalt gefahren, denn Trail fahren war nicht mehr möglich 😢! Hut ab!! Sage ich da nur! 👏👏👏👏

Ja dieses Spendenfahrt war eine neue Erfahrung für mich. Ich bin auch etwas stolz auf mich, dass ich so lange im Sattel gesessen bin, ich weiss nicht wann ich das letzte Mal so lange auf dem Bike war. Es war auch ziemlich zäh, diese Höhenmeter zusammen zu bekommen, war doch ein Aufstieg höchstens 400hm am Stück, das ist viel kräfteraubender als wenn du 1000hm am Stück hochfahren kannst. Doch ich habe mein Ziel erreicht und es war ein unglaublich gutes Gefühl! 😊

DANKEN möchte ich auch Markus und dem Organisationsteam für diesen Event, und dass er mir und meinen Begleiter*innen erlaubt hat für „I love boobies“ zu sammeln!!

Hier noch einmal ein grosses DANKESCHÖN all meinen Unterstützer*innen!! 🙏🙏🙏

Herzliche Gratulation an alle Fahrer*innen die am Samstag so viele Höhenmeter gesammelt haben!! Ihr ward einfach UNGLAUBLICH! So schnell werde ich diesen Tag nicht vergessen! 😊😊😊

Challenge 878 – Höhenmeter sammeln für „I love boobies“

Challenge 878 – Höhenmeter sammeln für „I love boobies“

Hast du am 4. Juni 2022 schon etwas vor? NEIN! Dann wäre die „Challenge 878“ vielleicht genau die richtige Herausforderung für dich! 😊

Was ist die „Challenge 878“?

Top-Challenge ist als Verein organisiert und besteht aus den 3 Gründungsmitgliedern Markus Büchi, Brigitte Stäger und Michael Büchi. Sie organisieren diverse Sportevents und sammeln dabei Spendengelder zugunsten kranker Kinder. Wir sind ehrenamtlich organisiert und finanzieren uns über Gönner und Sponsoren.
Jetzt haben sie mich angefragt, ob ich auch dabei sein würde, als „Zugpferdchen“ 😉 ich habe zugesagt und werde also am 4. Juni 22 auch möglichst viele Höhenmeter sammeln.
Da ich aber ein eigenes Herzensprojekt habe, nämlich die Unterstützung von „I love boobies“ (ein Projekt zur Aufklärung von Brustkrebs in Südafrika www.iloveboobies.za.co) darf ich und all jene die wollen, auch mein Projekt unterstützen. Dies kannst du dann bei der Anmeldung vermerken und bekommst so den für dich angepassten Sponsorenbogen.

Die Teilnahme ist kostenlos, du erhältst ein Mittagessen, sowie Verpflegung jeweils auf dem höchsten Punkt auf dem Lindenberg. Es wäre natürlich schön, wenn du im Vorfeld möglichst viele Sponsoren finden würdest, die dich für deine „Strapazen“ mit einem Beitrag belohnen würden.

Ich würde mich freuen, wenn ich einige von euch animieren könnte, den Lindenberg auch von den verschiedensten Seiten hoch und runter zu fahren.

Also melde dich noch heute an www.top-challenge.com

Wenn dir das selber Hochfahren zu anstrengend ist, darfst du mich gerne mit einem Betrag für die gefahrenen Höhenmetern sponsoren 😉 schicke mir doch deine Kontaktdaten per „whats up“ 079 299 89 49 🙏🙏

CAS Medien und Informatik abgeschlossen!

CAS Medien und Informatik abgeschlossen!

Am 31. März durfte ich mein Diplom zum Bestanden „CAS Medien und Informatik“ in Empfang nehmen.

Bei einem schönen Abend, stellten wir uns gegenseitig die Projekte der Zertifikatsarbeit vor und liessen den Abend bei einem feinen Apéro ausklingen.

Es war ein stimmiger Abend und ich werde die vielen tollen Leute vom Lehrgang vermissen. Ich hoffe einige wieder einmal zu sehen!

 

Über meinen Rücktritt und der vielen anderen Fahrer*innen

Über meinen Rücktritt und der vielen anderen Fahrer*innen

Bericht auf Ride von Balz Weber:

„Esther Süss

In den letzten Jahren war Esther Süss zwar nicht mehr auf den Cross-Country-Rennstrecken zu sehen, mischte aber im Marathon immer noch munter vorne mit. Munter mischte sie davor auch im internationalen Cross-Country-Zirkus vorne mit. Die heute 45-Jährige kam im Jahr 2004 aus der Hobby-Kategorie und steigerte sich zusehends. Sie gewann das Cape Epic in Südafrika, wurde Schweizermeisterin in Cross Country sowie Marathon und gewann auf der Langdistanz auch den Europa- und Weltmeistertitel. Süss’ Palmares ist bedeutend grösser als es dieser Rahmen zulässt, doch gilt es zwei weitere Resultate hervorzuheben: Im Jahr 2012 wurde sie an den Olympischen Spielen in London Fünfte und gewann ein Jahr später Bronze an den Cross-Country-Weltmeisterschaften in Südafrika. Ihr Rücktritt kommt hingegen eher schleichend, fuhr sie zuletzt nur noch ausgewählte Marathon-Rennen, diese aber meist auf Spitzenniveau. Dieses muss Süss nun nicht mehr erreichen, auf die faule Haut liegen, wird sie trotzdem nicht, wie sie verrät: «Neben dem Schulunterricht geben, versuche ich mich Fit zu halten und hoffe, dass ich viele shöne Bike-Touren fahren kann.»“

Ganzer Bericht über die weiteren Rücktritte aus der Bikeszene:

https://www.ride.ch/de/news/die-ruecktrittsflut-14-weltklasse-mountainbiker-sagen-tschuess

do good feel good

do good feel good

am Wochenende machten wir uns auf zum „IMAGINE RACE“ mit welchem wir die Fondation „I LOVE BOOBIES“ unterstützen wollten.

Mit 17 Personen haben wir daran teilgenommen und es hat richtig Spass gemacht.

Am Samstag sind wir auf die Wasserflue gewandert und geklettert. Oben haben wir uns mit etwas feines vom Grill belohnt und konnten dabei die tolle Aussicht geniessen!

Auf dem Rückweg (es wurde bereits dunkel) fanden wir dank Taschenlampen doch noch die Ruine Königstein. 😉

Am Sonntag waren wir auf dem Bike unterwegs und erlebten da doch so einiges 😉 von einem Verlust eines Schaltauges und anfertigen eines Singlespeeds bis zu kaputten Speichen 🙈 aber alle sind wir wieder bei BikeErich in Küttigen angekommen, wo wir den Tag mit Kaffee, Tee und Bier ausklingen liessen.

Es hat wirklich Spass gemacht und ich danke allen, die mit dabei waren und  somit „I love boobies“ unterstützt haben!! Es ist ein Herzensprojekt und darum unterstütze ich es auch gerne.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest ➡️ I love boobies

Übrigens bei BikErich gibt es Socken zu kaufen und mit jedem Paar Socken kannst auch du einen Beitrag dazu beisteuern!! 😊👍

#dogoodfeelgood

Hier noch einen Zusammenschnitt von unserer Challenge: ⬇️

dace7020-d25a-45ea-be0d-4dcfd5dfd9d6 2

Danke Reto für das Filmli! 👍🙏