Author: esther

Marathon WM in Grächen

Marathon WM in Grächen

Anfang Jahr sagte ich, dass ich nur an der Marathon WM starten werde, wenn ich Chancen habe um vorne mitfahren zu können.

Nachdem ich in den letzten Rennen nicht wirklich meine volle Leistung abrufen konnte, und sowohl am Nationalpark Marathon wie auch an der Marathon SM eher enttäuscht war, überlegte ich mir ernsthaft nicht zu starten! 

Erich, Fabi uns Stephan fanden aber, dass ich an einer WM in der Schweiz starten sollte! 

So machten wir uns also am Freitag nach der Schule auf den Weg ins Wallis. Unsere Unterkunft war auf dem Camping in Randa, da der Verband  die Marathon FahrerInnen an einer WM nicht unterstützt! 😢 Dort angekommen stellten wir unseren Wohnwagen in Dunkelheit und krochen danach gleich ins Bett und schliefen tief und fest! 

Am Samstag fuhren wir als erstes nach Grächen, denn ich wollte mir die Startschlaufe und die Schlussrunde rund um Grächen anschauen, Fabi und Stephan begleiteten mich während Erich in Grächen auf uns wartete. 

Nach der Startschlaufe, die wir fanden, 👍 wurden wir bei der Schlussrunde falsch geleitet und fanden uns auf der ersten Abfahrt nach Kalpetran wieder. Als wir es realisierten waren wir bereits ziemlich weit unten, sodass ich Erich anrief, damit er uns in Kalpetran (Feedzone 1)  abholen konnte. 😊 Mit dem Auto fuhren wir dann noch die Feedzone 2 in Ackersand an, bevor es hoch nach Törbel ging (Feedzone 3) für morgen Sonntag. Von Törbel fuhren Stephan und ich runter nach Kalpetran, wo Erich uns wieder abholte. Zurück zum Camping, kurz etwas essen und hoch nach Grächen, um die Startnummer zu holen. Doch oh Schreck welch lange Schlange! 😳 Erich und Stephan opferten sich anzustehen, während Fabi und ich noch die Schlussrunde suchten, diesmal fanden wir sie, danke Grete! 🙏😉

Wir waren gerade zurück als die Beiden eben die Startnummer bekamen, also 30 Minuten angestanden! 😜

Jetzt mussten wir noch eine halbe Stunde warten bis zum Teammanager Meeting! Als wir schliesslich ins Tal fahren wollten, konnten wir nicht mehr aus Grächen raus und mussten wieder 30 Minuten im Auto warten, 😬 bis wir endlich fahren durften! Heisst 19.00 beim Camping, Bike musste noch gewaschen werden und gegessen hatten wir auch noch nicht! Jetzt war Teamwork angesagt und kurz vor 20 Uhr konnten wir endlich essen und das Bike war ready für morgen! 👍🙏😊

Sonntag

7.15 Uhr fuhren wir los nach Grächen (damit wir nicht all zu weit gehen musste bis zum Start, heisst möglichst weit oben parkieren konnten!), 9.00 Uhr dann der Start! 🚲💨 Als ich so in der ersten Startreihe stand freute ich mich wirklich auf das Rennen, 😊 das Wetter passte und die Strecke war super cool! Und die Stimmung super!! Wallis eben! 😉

Doch auch im Alter werde ich nicht mehr zur Schnellstarterin, 😉 und es wurde ziemlich schnell gestartet! 🚲💨💨 Was kein Wunder war, denn dass Feld mit 80 Fahrerin war richtig gross (ich glaube das Grösste seit ich Marathon WMs fahre!) 👍🤪

Jedenfalls konnte ich mich nicht im ersten Feld halten und fuhr alleine irgendwo dazwischen! Nach der Startrunde ging es dann raus aus Grächen und zum ersten langen Downhill auf Singletrail! Kurz vor den Trails konnte ich Jennie vor mir sehen, doch leider konnte ich sie, vor dem Trail, gerade nicht mehr überholen, sodass ich eine ganze Weile hinter ihr herfahren musste. 😢 Als ich sie endlich überholen konnte, hängte ich sie auch gleich ab. Schon bald schloss ich auf weitere Fahrerinnen auf, die mich mehr oder weniger schnell passieren liessen! 🙏

Von Kalpetran ging es zuerst etwas auf und ab, bis zum nächsten etwas längerem Aufstieg, so ca. 400hm. Hier konnte ich zu Ariane aufschliessen. Gerne wäre ich mit ihr gefahren, doch leider konnte sie mir nicht folgen! 😢 Der Abstand war nicht gross und so schloss sie im Downhill zu mir auf! (im Gegensatz zu mir kannte sie die Strecke!)

Nach der Verpflegung in Ackersand, kam der Anstieg hinauf nach Tröbel 14km, ich fand einen guten Rhythmus und kam gut voran. Und liess Ariane nun wirklich hinter mir, doch das Rennen war immer noch lange und sie konnte plötzlich wieder kommen! Bei einem Blick zurück konnte ich tatsächlich eine Schweizerin näher kommen sehen, war mir aber nicht sicher wer es war. Doch ich hatte mich nicht getäuscht, es war Fiona, die ich auf der Rechnung hatte! 😉 Ich konnte mich ihr anhängen und schon bald konnten wir zu Florence aufschliessen und die Top 10 waren in Reichweite, wir waren jetzt oben in Törbel! 😳 😎

Doch dann geschah es zu Beginn der Abfahrt noch auf Asphalt, ich an der Spitze dieser Gruppe, rutschten mir beide Räder weg, 😬 und ich schlitterte über den Boden! AUTSCH! 😰😰😰

Wieder auf dem Bike musste ich mich zuerst wieder sammeln, vor allem wollte ich kurz checken, ob auch alles noch funktionierte, denn die nächste Feedzone, kam gerade! Alles funktionierte noch! Glück gehabt! 🍀😉

Leider waren die Anderen natürlich weg! 😢

Unten in der Feedzone in Kalpetran fast der nächste Sturz, denn die Fahrerin vor mir stellte ihr Bike plötzlich  mir quer, 😳 um ein Haar ging ich wieder zu Boden! 😜

Bis St. Niklaus ging es in einem ständigen auf und ab weiter, gespickt mit sehr steilen Rampen! Hier verlor ich glaub etwas Boden, doch dann im Aufstieg hinauf nach Grächen, lief es wieder recht gut und ich konnte fast wieder zu Spitz aufschliessen. Doch just in dem Moment riss die Schnalle bei meinem rechten Schuh, 😬🙈 sodass ich keinen richtigen Halt mehr hatte!  So konnte ich natürlich nicht mehr den gleichen Druck aufbauen! Schade! Trotzdem gab ich auf den letzten 10 Kilometern nochmals alles und konnte schliesslich auf Rang 13 das Rennen beenden, und wurde so 2t beste Schweizerin! 😊👍😊

Mit meiner Leistung war ich heute ganz zufrieden, nicht wirklich mit dem Rang! 😬

Aber es war richtig toll, bei diesem Wetter und diesen Fans eine WM zu fahren! Danke ihr seit einfach die BESTEN! 👍👏😊😎

Danke auch an mein Betreuer – Team! Ich habt einmal mehr SUPER Funktioniert und mich so toll unterstützt! 😍😘

Herzliche Gratulation an Pauline Ferrand Prevott zum 🌈 Titel und Robin de Groot zur 🥉!! 👏👏👏

 

Swiss Masters Race Report

Swiss Masters Race Report

When I checked my bag again in the morning, making sure I had really packed everything, Erich cast an eye over what I was taking and commented that this wasn’t the Snow Epic and it was September, not February…

At the start number issue, they even said that it would stop raining for the start……. this wishful thinking never happened, so I started with leggings, thick rain jacket, buff and headband.

The start went quite well and initially I could ride with Sosna. I could admire her style and speed as we rode together. Lüthi was back a little and I had to let Sosna pull us along and I rode somewhere in between. When I saw that Darbeley and Lüthi were coming back at me riding together, I decided to speed up to match them. This worked out well at first but before the meadow passage, I had to let the two go. I started to freeze and get really cold in my core and had trouble turning my legs. On the downhill along with not working so hard, we had to ride practically in a stream and I got even colder and wetter, I only shuddered even more.

I was already thinking about pulling up and ending the race on the Glaubenberg. However, Erich, Fabi and Stephan stood there with a new rain jacket, Gilet and winter gloves and basically dressed me in dry kit. I couldn’t even close the zipper itself, let alone put on the gloves. I was so cold I was helpless, like a child. I started again, but I wasn’t warm, the fast departure left me shivering even more but working again would get me warm, hopefully.

Already I started to catch Darbeley, she was also at the Schlottern (she also rode with shorts and only one gilet !!!!).

Then I lost my way, because a route marker arrow or sign was missing.  When I rode down like that, my teeth were chattering and my muscles in my arms were cold and very stiff.

Throughout the downhill, I hoped they would finish the race early….but they let us continue. I wanted to stop, but Erich chased me on. I was unbelievably cold at this point…..

At least I had to kick back now and slowly I was getting a little warmer. At the refreshment stations I took to my Sponser gel, my body urgently energy as I was using so much to keep warm and ride! I struggled more badly than well up to Ächerlipass and it was finally getting warmer, so I could actually open the zipper of my rain jacket.

Finally I arrived at the top, I felt well in myself again and went on the downhill. It made things more fun as I didn’t have to shiver uncontrollably anymore. The trails were sometimes quite demanding and slippery, so I gasped in between, that I really do not „like“ this anymore, but I could ride everything!

At the bottom I still had to ride around the airfield, so I wondered when “this corner” and “that corner” would end, because the energy level was already on „reserve“. Then finally the finish appeared on my left side, but I still had to make a loop away from it until I could cross the creek to get down to the finish. I could only wish I was at the finish already and the torture could be over!

I finally made it and came to the finish line after more than 5 hours. Totally exhausted and half frozen. Colder than I had been for a long time.

Lüthi won the Swiss title – congratulations to her, I secured a podium place and silver medal! I’m very happy with my silver medal, because I really had to dig deep and earn it

For me the whole event was borderline, even if it was the same for everyone! Some had to give up the race because of the conditions and the cold. In all honesty if Erich had not chased me on the second lap, I probably would not have finished it either. This is a testament to what great support can do in helping me push through the hard times.

Importantly with this race result, I secured the overall victory of the Garmin Bike Classic early in the series due to hard work and previous results.  This is despite not needing to race for points in Einsiedeln.

This series victory means I can focus on the Marathon World Championships in Grächen (VS) which takes place on the same date! I just hope the conditions are better even though its later in the year.

My heartfelt thanks go to Erich, Fabi and Stephan, who despite the appalling weather conditions have stuck to the track and kept motivating me to keep going. THANK YOU!

Schweizermeisterschaft in Alpnach

Schweizermeisterschaft in Alpnach

Als ich heute morgen meine Tasche nochmals kontrollierte, ob ich auch wirklich alles eingepackt hatte, meinte Erich, wir gehen nicht ans Snow Epic. 😯

Bei der Startnummerausgabe, meinten sie dann sogar, dass es aufhören würde zu Regen bis zum Start.

Tat es nicht, und so startete ich mit Beinlingen, dicker Regenjacke, Buff und Stirnband. 

Der Start ging ganz gut und ich konnte anfangs sogar mit Sosna mitfahren. Ich konnte ihren runden Tritt bewundern.  😉

Lüthi liess dann abreissen und ich musste Sosna wenig später auch ziehen lassen. So fuhr ich also irgendwo dazwischen. Als ich dann sah, dass Darbeley und Lüthi zusammenfuhren, entschied ich mich Tempo raus zunehmen um mit ihnen zu fahren. Dies klappte dann zuerst auch ganz gut. Doch vor der Wiesenpassage , musste ich die Beiden gehen lassen, ich begann zu frieren und hatte Mühe, die Beine drehen zu lassen. 😜 Auf der Abfahrt kam dann noch hinzu, dass wir praktisch in einem Bach fahren mussten und ich noch kälter bekam, sodass ich nur noch schlotterte. 😨

Ich spielte bereits mit dem Gedanken, das Rennen auf dem Glaubenberg aufzugeben.  Doch Erich, Fabi und Stephan standen mit neuer Regenjacke, Gilet und Winterhandschuhe dort und kleideten mich neu ein. Ich konnte nicht mal selber den Reissverschluss schliessen, so kalt war mir, geschweige die Handschuhe anziehen. So fuhr ich los, doch warm wurde mir nicht, nein die Schnelle Abfahrt liess mich noch mehr schlottern. 😨😨😨

Schon fuhr ich auf Darbeley auf, auch sie war am Schlottern (sie fuhr aber auch mit kurzen Hosen und nur einem Gilet 🙄). 

Dann habe ich mich auch noch kurz verfahren, weil weder ein Pfeil noch ein Band gespannt war. 😖 Als ich so runter fuhr schlugen die Zähne nur so aufeinander und meine Arme waren ganz steif.

Während der ganzen Abfahrt hoffte ich, dass sie das Rennen unten beenden würden. Doch sie liessen uns weiterfahren. Ich wollte aufhören, doch Erich jagte mich weiter. Doch ich hatte so kalt. 😰

Wenigsten musste ich jetzt wieder treten 🤪 und langsam wurde mir etwas wärmer, an den Verpflegungsstationen nahm ich nebst den Sponsergels, dich ich mit mir hatte,  immer diese „Bireweggli“ denn mein Körper brauchte dringend Energie! So kämpfte ich mich mehr schlecht als rechte hinauf zum Ächerlipass und es wurde mir immer wärmer, sodass ich doch tatsächlich den Reissverschluss meiner Regenjacke etwas öffnen konnte.

Endlich oben angekommen, packte ich mich wieder gut ein und auf gings in die Abfahrt. Die machte schon mehr Spass musste ich doch nicht mehr so schlottern. Die Trails waren zum Teil ziemlich anspruchsvoll und rutschig, sodass ich zwischendurch total vergas, dass ich eigentlich gar nicht mehr „mag“. 😜 Ich konnte alles fahren! 👏 Unten angekommen musste ich noch rund um den Flugplatz fahren, da fragte ich mich schon, warum diese Ecke noch und jene Ecke noch, denn die Energie war schon auf „Reserve“. Dann endlich das Ziel tauchte auf meiner linken Seite auf, doch ich musste noch einen Bogen machen, bis ich den Bach überqueren konnte um runter zum Ziel kommen. Ich wünschte mir nur noch endlich im Ziel zu sein! 

Doch ich schaffte es und kam nach über 5 Stunden ins Ziel. Total erschöpft und  halber erfroren.

Lüthi gewann den Schweizertitel – herzliche Gratulation!! 👏  und ich sicherte mir die Silbermedaille! 😊

Für mich war das schon sehr grenzwertig, auch wenn es für alle das Gleiche war! Einige mussten das Rennen aufgeben! Hätte mich Erich nicht auf die zweite Runde gejagt, ich wäre es wohl auch nicht fertig gefahren.

Somit bin ich nun aber doch zufrieden mit meiner Silbermedaille, denn die musste ich mir wirklich verdienen! Mit diesem Rennen kann ich mir auch den Gesamtsieg der Garmin Bike Classic sichern, auch wenn ich in Einsiedeln nicht am Start sein kann, da ja das Marathon WM Rennen in Grächen (VS) am gleichen Datum stattfindet! 

Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei Erich, Fabi und Stephan, die trotz dieser misslichen Wetterbedingungen an der Strecke ausgeharrt haben und mich immer wieder motiviert haben weiter zu fahren. DANKE! 🙏  

Race Report. National Park Marathon

Race Report. National Park Marathon

Actually if I’m honest, the National Park Marathon wasn’t on the race plan, but with the victory at the Eigerbike, I changed my thinking. I have the chance to win the overall standings of the Garmin Bike Classic and decided at relatively short notice to travel to the Engadin.

The organizer was hugely helpful despite my last minute commitment and helped find a place to stay, many thanks!

On Friday I took the whole day and after everything was packed, we drove off. Unfortunately we needed 5 hours for the route to Scuol, and arrived at the hotel at 21.30 in Ardez. Luckily Fabienne had already got the start number for me! THANK YOU!

The next shock and challenge was at the hotel…. “you want a room? …I have to get the boss”. I was already looking in my mail for the confirmation… there it was, really booked for us, but the room was not made!  Our room was quickly made in a „fire brigade emergency action“ style!  Finally, I could fall into bed, because I was dead tired! In addition, the alarm would go off at 4:20 in the morning, with the start of the race at 7.15am. I reassured myself that breakfast was arranged, I have checked this with the boss and it would really be ready at 4.30am …. he had confirmed this to me!

When I went downstairs at 4.30 in the morning, it was still dark and nobody was to be seen or heard! This can’t be true, I thought to myself. So first I made the bidons ready and then went down again, it was already 4.50 am, everything was still dark. I could hear noises and decided to search the kitchen. I knocked on the door and indeed, there was someone in the kitchen, the boss in person. I asked if there was breakfast? Yes… YES! I reminded him that he wrote to me that there was breakfast starting at 4:00 am, it was already 4:50 am. But he had no stress, gradually brought rolls, milk, juice, cheese … from the kitchen, and finally with some peace of mind I could finally have breakfast.

At the start we met Fabi and Stephan, who gave me the start number and I was able to ride in to the start area. After so many faux pas, it could only get better. The weather was fine and I was looking forward to the race. The women’s field was manageable but I didn’t know all the riders. This is always a bit crazy, because if you don’t know them all you don’t know how to react when someone rides away.

My goal today was of course a win, but above all I had to finish the race to earn points for the overall classification and then hopefully I can recover in a week and be fresh at the SM in Alpnach.

After the start we climbed up to the Constaina pass, this dragged on long and hard. It was never reallysteep, but quite steep and the landscape very nice. At first I had a dispute with a rider I did not know, but then I was more or less on my own. I knew that another rider was somewhere in front of me and that was it. In the downhill I was able to leave her and did not see her again.

From Fuldera the course went in the next climb up to Döss Radond a good 600hm up a section. Up we rode on a plateau to Alpisella and down to Livignio. As I rode, I realized how many gradients it actually had. Fortunately, in Livgnio I caught a group that was not really fast, but at least I didn’t have to ride alone, it was very helpful!

Erich told me that Sosna (the leader) has over 7 minutes advantage. That baffled me a bit and my strategy to make up for the ascent to the Chaschauna was more or less in the air. The rise up there was really steep! But somehow it did not really work as it should today and it was all a bit tough. So I pondered at the Chaschauna and asked myself how to get up there !! I was happy for my 30s chainring, so that I could ride almost anything – and that made me a bit proud.

I also mastered the downhill quite well. Unfortunately I did not have a group from S – chanf to Zernez and Lavin and had to ride everything alone. This was all the flat valley and rather shallow, so not really my specialty and here I missed having the „big“ gears. I could continue practicing the „drop fork streamlined“ position….

In any case, I finally came to Lavin and another incline came, in comparison to what I have already driven it was a „bump“ but after 110 km it hurt. Fortunately I could ride with some others again and that felt good.

Up to Guarda and Ftan and then down to Scuol! The downhill was cool and I could even leave one or the other men. At the bottom of the valley we had to master a short but poisonous climb up to the finish last year. After 6 hours and 53 minutes I made it and finished in 2nd place. Far from my track record, but it was done.

Of course, I was a bit disappointed that it was not enough to win, but Sosna was just too strong on this day.

In retrospect, I have learned that she rides road time trial and this race is right up her street given this preference. In addition, unlike me, she was able to ride in a group.

But when I looked at the times and saw that I done quite well in the sections from S – Chanf over Zernez to Lavin, this made me already proud. In addition, I rode the sections from Zernez to Ftan and from Ftan to Scuol the fastest time.

As an aside, I was super happy that my two athletes, whom I write training plans for and help to prepare for races, both made the podium. Fabi on the Putèr (47 km) – track on the 2ndplace and Sabina on the Valander (137 km) took 3rd – BRAVO!

Thanks again to the organizer for the great race and the accommodation! It’s always nice to be so warmly received and it’s great to see the same faces again.

Thank you also Erich, who in turn „sacrificed“ one day to feed me and drove his own road rally stage on the passes to be on time on and in the right place every time!

Nationalparkmarathon

Nationalparkmarathon

Eigentlich stand der Nationalparkmarathon nicht mehr auf dem Plan, doch mit dem Sieg am Eigerbike änderte sich die Ausgangslage, und ich habe die Chance, die Gesamtwertung der Garmin Bike Classic doch noch zu gewinnen. So entschied ich mich also relativ kurzfristig, doch noch ins Engadin zu reisen.

Der Veranstalter war trotz später Zusage bereit, noch für eine Unterkunft zu schauen, vielen DANK!

Am Freitag abeitete ich noch den ganzen Tag und nachdem alles gepackt war, fuhren wir los.

Doch leider brauchten wir für die Strecke nach Scuol ganze 5 Stunden, und kamen erst um 21.30 Uhr in Ardez beim Hotel an. Zum Glück konnte Fabienne die Startnummer für mich holen! DANKE!

Doch dann im Hotel angekommen, der nächste «Schock» ihr wollt ein Zimmer? Da muss ich den Chef holen. Ich suchte bereits in Mail nach der Bestätigung, doch da klärte es dich, dass hier wirklich für uns gebucht war, doch das Zimmer war noch nicht gemacht!! So wurde in einer «Feuerwehr – Aktion» unser Zimmer gemacht. Endlich konnte ich dann ins Bett fallen, denn ich war todmüde!

Zudem würde der Wecker bereits um 4.20 Uhr in der Früh gehen, da der Start des Rennens um 7.15 Uhr war.

Ich versicherte mich nochmals, dass das Frühstück wirklich um 4.30 Uhr bereit sein würde und dies wurde mir bestätigt!

Als ich dann am Morgen um 4.30 Uhr nach unten ging, war es noch dunkel und niemand war zu sehen oder zu hören! Das darf doch nicht wahr sein, dachte ich mir.

Also machte ich zuerst die Bidons bereit und ging dann nochmals nach unten, es war jetzt bereits 4.50 Uhr, nach wie vor war alles dunkel. Ich konnte Geräusche hören und entschied mich die Küche zu suchen. Ich klopfte an die Tür und tatsächlich, da war jemand in der Küche und zwar der Chef persönlich. Ich fragte, ob es Frühstück gebe? Ja ja! Ich erinnerte ihn daran, dass er mir schrieb, dass es ab 4.00 Uhr Frühstück gäbe, es jetzt bereits 4.50 Uhr sein. Doch er hatte keinen Stress, brachte nach und nach Brötchen, Milch, O – Saft, Käse… aus der Küche, dies in einer Gemütsruhe. Egal ich konnte endlich frühstücken.

Am Start trafen wir dann Fabi und Stephan, die mir die Startnummer brachten und ich konnte einfahren.

Nach so vielen Faux pas, konnte es eigentlich nur noch besser werden. Das Wetter passte und ich freute mich auf das Rennen. Das Frauenfeld war überschaubar und trotzdem kannte ich nicht alle Fahrerin. Das ist immer etwas doof, denn dann weisst du nicht, wie du reagieren sollst, wenn eine wegfährt.

Mein Ziel heute war natürlich ein Sieg, doch vor allem musste ich das Rennen beenden um Punkte für das Gesamtklassement zu sammeln und dann auch nicht zu viele Körner verschiessen, sodass ich mich bis in einer Woche erholen kann, um dann frisch an der SM in Alpnach starten zu können.

Zuerst ging es hinauf zum Pass Constainas, dies zog sich lange dahin, es war nie richtig steil, sondern eher steil und die Landschaft richtig schön. Am Anfang hatte ich noch einen Disput mit einer Fahrerin, die ich nicht kannte, doch dann war ich mehr oder weniger auf mich selbst gestellt.

Ich wusste, dass eine Fahrerin irgendwo vor mir war und das wars dann auch schon.

In der Abfahrt konnte ich besagte Fahrerin, dann hinter mir lassen und sah sie auch nicht wieder.

Von Fuldera ging es in den nächsten Anstieg hinauf nach Döss Radond gute 600hm am Stück hinauf. Oben fuhren wir auf einer Hochebene nach Alpisella und hinunter nach Livignio. Als ich so fuhr wurde mir bewusst, wie viele schleichende Steigungen es doch hatte.

In Livgnio erwischte ich zum Glück eine Gruppe, die nicht wirklich schnell war, aber so musste ich wenigstens nicht alleine Fahren, war mir sehr half!

Erich sagte mir, dass Sosna (die Führende) über 7 Minuten Vorsprung hat. Das verblüffte mich  schon etwas und meine Strategie sie beim Aufstieg zum Chaschauna noch aufholen zu können löste sich mehr oder weniger in Luft auf. Der Anstieg da hoch war nun wirklich steil! Doch irgendwie lief es nicht wirklich nach Wunsch heute und es war alles etwas zäh.

So stand ich dann unten am Chaschauna und fragte mich, wie ich da hochkommen soll!! Auf jeden Fall war ich froh um mein 30er Kettenblatt, sodass ich fast alles fahren konnte – dass machte mich schon etwas stolz.

Die Abfahrt meisterte ich dann auch ganz gut. Doch leider hatte ich keine Gruppe von S – chanf nach Zernez und Lavin und musste da alles alleine fahren. Dies war alles das Tal nach vorne und eher flach, also nicht wirklich meine Spezialität und hier fehlte mir dann die «grossen» Gänge. Doch so konnte ich das «Gabelschaftfahren» weiter üben.

Jedenfalls kam ich schliesslich Lavin an und ein weiterer Anstieg kam, im Vergleich, was ich schon gefahren bin ein «Hüpfer» doch nach 110 km tat es doch weh. Jetzt konnte ich wieder mit einigen Fahrer fahren und das fühlte sich gut an.

Hinauf nach Guarda und Ftan und dann runter nach Scuol! Die Abfahrt war cool und ich konnte sogar noch den einen oder andern Herrn stehen lassen. Ganz unten im Tal angekommen mussten wir letztes Jahr einen kurzen aber giftigen Gegenanstieg hinauf ins Ziel meistern. Nach 6 Stunden und 53 Minuten hatte ich es geschafft und fuhr als 2te ins Ziel ein. Weit von meinem Streckenrekord weg, doch es war geschafft.

Klar war ich etwas enttäuscht, dass es nicht zum Sieg gereicht hat, doch Sosna war einfach zu stark.

Im Nachhinein habe ich noch erfahren, dass sie Strassenzeitfahren fährt und dafür ist diese Strecke ausser dem Chaschauna geradezu geschaffen. Zudem konnte sie im Gegensatz zu mir mit einer Gruppe fahren.

Doch als ich mir dann die Zeiten anschaute und sah, dass ich mich ganz gut geschlagen hatte in den Partien von S – Chanf über Zernez bis Lavin, machte dies mich schon auch stolz. Zudem bin ich die Abschnitte von Zernez nach Ftan und von Ftan nach Scuol schnellste Zeit gefahren.

Zudem freute es mich noch riesig, dass meinen beiden Athletinnen, denen ich Trainingspläne schreibe, beide aufs Podest gefahren sind. Fabi auf der Putèr (47 km) – Strecke auf den 2. Rang und Sabina auf der Valander (137 km) auf den 3. Rang – BRAVO!

Danke nochmals dem Organisator, für das tolle Rennen und die Unterbringung! Es ist immer schön, so herzlich bei einem Rennen empfangen zu werden.

Danke auch Erich, der wiederum einen Tag «geopfert» hat um mich zu verpflegen und mit dem Auto die Pässe hoch und runter gerauscht ist, um pünktlich vor Ort zu sein!

 

 

Argoviacup Langendorf

Argoviacup Langendorf

Yesterday I started at the Argoviacup in Langendorf. This was going to be a good and quite intense workout for me. On Saturday I spent the whole day at a further education event with the FHNW and so I was glad when Sunday came around and I could get on the bike.

Since the start was only at 1 o’clock, I could still look at the track and check lines before we started. I’ve already ridden the track a few times, but because of the many small loops and the many roots, I found it rather difficult to remember what comes when, especially under race conditions. However, we had to ride 7 laps so I was sure that I would have it sorted before the finish!

As so often is the case, my rivals were younger than me, some even 20 years or more: – Oh, this too is a challenge, can I still keep up or become too slow for such „short and fast“ races?

The women’s field was manageable, but no less ambitious! 😉 Everyone wanted to do their best and up for a strong race!

Then the starting signal and go, first a start round. In the forest, this should sweep and lead back to the finish. But oh dear, there were still tapes, we could not turn!  I already figured that we would revert to the „normal“ round but then, when we went straight into the forest, we had to go back to the finish with a turn of 180 °. I didn’t know that and was a little surprised. But everything settled and went well again, we rode back to the finish then continued on the regular laps I remembered.

Paula Gorycka (from Poland) took the lead and I tried to line up as far as possible, which I didn’t do well. While I was not at the front right at the entrance to the forest, I was already able to line up for the first trail, exactly the position that I wanted. The field dragged on. And then almost at the furthest point of the lap, you had to climb up to a fairly high level and since this was not quite possible in the pack, most had to dismount here briefly or put one foot down which was risky, there were already rider gaps too. Luckily, I was still in second place and came through this pretty well.

So we all went on to the second lap, Paula leading, with me on her rear wheel. Unfortunately, I made a mistake in a technical passage and Paula was able to open a gap.

The gap was not so big and I decided not to have to open up again, but rather to ride „clean and careful“ so as not to make any mistakes. This was not easy on this course with so many roots. I drove a good rhythm, but couldn’t relax. I lost about 10 seconds per lap so Paula moved further and further away. In the second to last lap I rode as fast as Paula and in the last lap, even half a minute faster than she did. I pushed hard and could finally close the gap to 42 seconds. Reassuringly it took almost 5 more minutes for the third to finish.

I’m really happy with my performance and would like to congratulate Paula on her victory and also Janina on her third place.

But all the other women fought hard too, thank you girls for the great race. This has definitely pushed me out of my comfort zone! 😉 and to answer my original question, yes, I certainly can keep up!

 

Argoviacup Langendorf

Argoviacup Langendorf

Gestern bin ich am Argoviacup in Langendorf gestartet. Dies ist für mich jeweils ein gutes und intensives Training.

Am Samstag war ich noch den ganzen Tag an einer Weiterbildung an der FHNW und so freute ich mich am Sonntag aufs Bike zu kommen.

Da der Start erst um 13 Uhr war, konnte ich mir die Strecke vorher noch anschauen. Die Strecke bin ich ja auch schon gefahren, doch durch die vielen kleinen Schlaufen und die vielen Wurzeln fand ich sie ziemlich schwierig zu merken, was wann kommt.

Da wir aber 7 Runden zu fahren hatte, konnte ich sie bis zum Schluss doch noch auswendig. 😉

Wie so oft, waren meinen Konkurrentinnen alle 20 Jahre und mehr jünger als ich 😮 doch auch dies ist eine Herausforderung, kann ich noch mithalten oder werde ich nun doch zu langsam für so «kurze und schnelle» Rennen?

Das Damenfeld war überschaubar, doch nicht weniger abitioniert! 😉 Alle wollten ihr Bestes geben.

Dann der Startschuss und losgings, zuerst eine Startrunde. Beim Wald sollte diese kehren und zurück ins Ziel führen. Doch oh Schreck, da waren ja noch Bänder, wir konnten gar nicht wenden!? So stellte ich mich bereits darauf ein, dass wir jetzt schon auf die «normale» Runde gehen würden. Doch dann als wir gerade in den Wald reingefahren sind, mussten wir mit einer 180° Wende zurück zum Ziel. Das wusste ich nicht und wurde etwas überrascht. Doch alles ging nochmals gut und als Feld ging es zurück zum Ziel. Dann weiter auf die regulären Runden.

Paula Gorycka (aus Polen) übernahm gleich mal die Führung und ich versuchte mich möglichst weit vorne einzureihen, was mir nicht schlecht gelang. War ich direkt bei der Einfahrt in den Wald noch nicht ganz vorne, konnte ich mich aber bereits vor dem ersten Trail als zweite Einreihen, genau was ich wollte. Das Feld zog sich in die Länge. Und dann fast am äussersten Punkt der Runde, musste man über eine ziemlich hohe Stufe hochfahren und da das im «Pulk» nicht gut möglich war, mussten die Meisten hier kurz absteigen oder einen Fuss abstellen und schon gab es Löcher. Zum Glück war ich hier immer noch an zweiter Stelle und kam relativ gut über dieses Hinternis.

Ich glaube hier hat sich das Loch schon etwas angebahnt. Jedenfalls waren wir nach der ersten Druchfahrt bereits alleine (zu zweit) an der Spitze.

So gings dann weiter auf die zweite Runde, Paula an der Spitze ich an ihrem Hinterrad. Leider machte ich dann in einer technischen Passage einen Fehler zu viel und Paula konnte eine Lücke reissen. Das Loch war nicht gross und ich entschied mich, nicht unbedingt schon wieder aufschliessen zu müssen, sondern lieber «sauber» zu fahren um keine Fehler zu machen. Was auf diesem mit vielen Wurzeln gespickten Kurs nicht ganz einfach war. Ich fuhr einen guten Rhythmus, konnte aber nicht mehr aufschliessen. Pro Runde verlor ich ca. 10 Sekunden und so rückte sie immer weiter weg. Doch dann in der zweitletzten Runde fuhr ich gleich schnell wie Paula und in der letzten Runde sogar eine halbe Minute schneller als sie. So konnte ich den Abstand schlussendlich bis auf 42 Sekunden verringern. Bis die Dritte dann ins Ziel kam, dauerte fast 5 weitere Minuten.

Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Leistung und möchte Paula zu ihrem Sieg gratulieren und auch Janina zu ihrem 3. Rang.

Aber auch alle anderen haben super gekämpft, danke Mädels für das tolle Rennen, das mich definitiv aus meiner Komfort – Zone gebracht hat! 😉

Eigerbike Challenge Race Report

Eigerbike Challenge Race Report

Today the Eigerbike Challenge was on the program when I left after breakfast. Looking out of the window, I could still see the stars in the sky and then as the day slowly woke up there were no worries ahead and the sky was clear.

The start was already fixed at 7.00 clock, in a new location in the marble quarry. Luckily we have it ourselves this morning. Yesterday, I looked at where the start was and checked it out, so I didn’t have to worry that I would be at the right place at the right time. Removing pre-start stress is the best way to manage the last bit of time before the off.

The course had new sections and I was very curious about what to expect but I was very much looking forward to the course.

About 12 women set off for the big round. After about 2 km down and flat, we made the final climb „to warm up“ past the finish for the first time! After that we rode up to the „red gate“ and continued towards Bussalp. Thinking back to previous years and turning into this field, the track remained the same so far.

Florence set a fast pace right from the start, but I wanted to get on my own terms. I focussed on the race and letting the leader pull, but she didn’t get away. I always kept her view 😉 up into the field. The plan being I could then open up to her and overtake, so that I could conquer the first mountain and take the prize. At this point Ariane rode in third place.

As in each previous year, it was hard for me to leave the field, I never know if I am ready for this descent. I just don’t see the line really, what is the fastest way to get over this cow meadow! I also felt cramping at this early stage of the race!! That started well then!! As soon as possible I took a Sponser Muscle Relax!!

I had only two Sponser Muscle Relax shots with me and I had not yet ridden 20 km! Anyway, Florence closed up to me again and together we rode on up to the Bort. This climb was a bit shorter now, and I stepped up the pace, because the next mountain prize was in sight. Florence did not counter. I took this this mountain prize as well. I was able to open a gap and rode on at my pace and on my terms. Initially the track went up and down and finally we turned into the ascent to the Grosse Scheidegg. I just like this climb and today I went really well up here.

Ironically, when I arrived at Grosse Scheidegg, I was almost taken off the bike by a cow. More by luck than skill, nothing bad happened and my bike survived the „cow attack“. We continued up to the ridge as usual, but instead of going from the ridge to the downhill we had to climb up to the Bachalpsee. This uphill section was still pretty tough and I was glad when it finally went downhill. Here we turned on a new section of trail and I was curious how this would be, because I had only seen a video of it.

This section had many rocks and as it had rained heavily yesterday, the rocks were wet and slippery. Not all of them could be ridden safely and unfortunately I had to dismount a few times because I did not have a free ride and I didn’t know the trail.

Nevertheless, I rode pretty well and quickly downhill. I wasn’t caught up from behind, on down to Grindelwald Grund, the other women had similar challenges on this section.

Once again, the track had been adjusted slightly. Instead of riding everything on the street, it went through the forest, that was cool, trails are always better than roads.

Now I was at the foot of the Kleine Scheidegg. Until this point, I was still on top of what happened last year … so I knew that this part of the course was still a long way from the finish. I also noticed that my energy was dipping down a bit and I was a little afraid that the convulsions and cramps would catch up with me again. I wanted to manage my energy well.

I also took a cup of Bouillion (3x) with each meal because I realized that I needed salt. I had already eaten many Sponser gels and wished I could have something different!

Shortly before the Brandegg I suddenly saw a big person, with wheels on his back, pushing his bike…. Hmmm that’s Erich! I called his name because he couldn’t see me coming. His battery on the e – bike was empty so he was head down, pushing this heavy object plus all the wheels and race spares uphill!! He stopped and held out the last bidon. Erich said he wanted to push up to the Brandegg and then traverse to wait again at the downhill if I needed more help! Thank you, sweetheart, who could ask for greater support!!

I rode on and on to Kleine Scheidegg, my feet burned, my body grew tired and weary, and in the back of my mind hope for victory grew. The course always had steep ramps to overcome. After 1:14 hours I finally reached the small Scheidegg! I took my last Sponser Muscle Relax, hoping to get the final part of the course done pretty well. Although we went down from now on, we still had to overcome three uphills before we reached Grindelwald Grund again.

The descent from the Kleine Scheidegg is very fast because it is on tar and gravel. I also think it’s a bit dangerous, because the gravel is very loose and you want to be as fast as possible, but at this stage, you are understandably tired. Concentration was paramount until the very end!

Again and again I glanced over my shoulder, because I always expected that I could still be caught, …. I had experienced this last year having been first up to Kleine Scheidegg and then overtaken by Ariane and left floundering on the trail!

Now the last climb up to the finish, this is still really hard!! Finally, after 5:29 hard fought hours, I was able to cross the finish line in good spirits. On reflection I could have backed off a little as my lead was over 10 minutes, but I rode well with a good pace focussed on the win. I took the win ahead of Ariane and Florence.

Thank you Erich for your support, which was also a good workout for you today, you also made 1400 hm!! (Some of this pushing an E-bike and race spares, remember!)

Finally, a real compliment to the Eigerbike Challenge course director. I think this years course changes are really great!!

translated @rickharrison 🙏🙏🙏

Eigerbike Challenge Grindelwald

Eigerbike Challenge Grindelwald

Heute stand die Eigerbike Challenge auf dem Programm, als ich nach dem Frühstück aus dem Fenster schaute, konnte ich noch die Sterne am Himmel sehen und als sich dann der Tag langsam ankündigte, war kein Wölklein am Himmel zu sehen.

Der Start war bereits um 7.00 Uhr, neu im Marmorbruch. Zum Glück haben wir es uns gestern noch angeschaut, wo der Start ist, so musste ich mir heute keine Sorgen machen, dass ich ihn nicht finden würde.

Die Strecke hatte neue Teile und ich war sehr gespannt, was auf mich zukommen würde. Doch ich freute mich auf die neue Strecke.

Es machten sich etwa 12 Frauen auf, auf die grosse Runde. Nach etwa 2 km runter und flach, machten wir «zum Aufwärmen» schon mal den Schlussanstieg, also vorbei am Ziel! Danach fuhren wir hinauf Richtung «rotes Tor» und weiter Richtung Bussalp. Doch wie schon die Jahre zuvor bogen wir dann ab hinauf zum Feld, dieser Streckenteil blieb gleich.

Florence schlug gleich zu Beginn ein schnelles Tempo an, doch ich wollte mich auf mein Rennen konzentrieren und liess sie ziehen, doch so richtig weg kam sie nicht. Ich hatte sie immer im Blick 😉 hinauf ins Feld konnte ich dann zu ihr aufschliessen und sie auch gleich überholen, sodass ich den ersten Bergpreis erobern konnte. Ariane fuhr an dritter Stelle.

Wie fast jedes Jahr fiel mir die Abfahrt vom Feld schwer, ich weiss nicht, ob ich jeweils einfach noch nicht richtig parat bin für die Abfahrt. LIch sehe einfach jeweils die Linie nicht wirklich, wie ich am schnellsten über diese Kuhwiese runterkomme! Zudem verspürte ich schon in dieser frühen Phase des Rennens Krämpfe!! Das fing ja gut an!! Sobald als möglich nahm ich einen Muscle Relax von Sponser!! Ich hatte aber nur zwei Stück bei mir und ich hatte noch keine 20 km gefahren! Jedenfalls schloss Florence da wieder zu mir auf und gemeinsam fuhren wir weiter bis hinauf ins Bort. Dieser Anstieg war jetzt etwas kürzer und als ich das Tempo etwas anzog, weil der nächste Bergpreis in Sichtweite war, Florence konterte nicht und ich gewann auch diesen Bergpreis. Hier konnte ich dann eine Lücke aufreissen und fuhr mein Tempo weiter. Zuerst ging es auf und ab und schliesslich bogen wir in den Aufstieg hinauf zur Grossen Scheidegg. Dieser Aufstieg mag ich einfach. Und auch heute ging es mir gut hier hinauf. Auf der Grossen Scheidegg angekommen, wurde ich von einer Kuh beinahe vom Rad geholt. Mit viel Glück passierte aber nichts Schlimmes und auch mein Bike überstand den «Kuhangriff». Weiter ging es hinauf zum First wie gehabt, aber anstatt, dass es vom First in die Abfahrt ging mussten wir einen weiteren Aufstieg hinauf zum Bachalpsee. Dieser Anstieg zog sich noch ziemlich und ich war dann doch froh, als es endlich bergab ging. Hier bogen wir auf einen Trail ein und ich war gespannt, wie er sein würde, denn ich hatte erst ein Video davon gesehen. Es hatte viele Steine und das es gestern noch heftig geregnet hatte, war die Steine nass und rutschig. Nicht alle konnte gleich gut über die Steine fahre und so musste ich leider auch einige Male vom Bike, weil ich nicht freie Fahrt hatte und ich ja auch den Trail nicht kannte. Trotzdem fuhr ich ziemlich gut und flott runter. Jedenfalls wurde ich nicht von hinten aufgeholt, bis hinunter nach Grindelwald Grund.

Auch hier war die Strecke etwas angepasst worden. Statt alles auf der Strasse nach vorne zu fahren, ging es durch den Wald, das war cool!

Jetzt war ich am Fusse der Kleinen Scheidegg. Bis hier war ich auch letztes Jahr noch an der Spitze…. also wusste ich, dass der Weg noch weit sein würde bis ins Ziel. Auch merkte ich, dass die Energie langsam etwas nachliess und dazu hatte ich etwas Angst, dass mich die Krämpfe wieder einholen würden. So wollte ich mir die Kräfte gut einteilen. Zudem nahm ich bei jeder Verpflegung einen Becher Bouillion (3x), weil ich merkte, dass ich Salz brauchte. Auch hatte ich schon viele Sponser – Gels gegessen und wünschte mir etwas anderes!

Kurz vor der Brandegg sah ich plötzlich eine grosse Person, mit Räder am Rücken, sein Bike schieben, mmhhh das ist doch Erich!! Ich rief seinen Namen, denn er konnte mich ja nicht kommen sehen und tatsächlich er war es. Sein Akku am E – Bike war leer!! So stoppte er und hielt mir den letzten Bidon hin. Er meinte, er wolle noch bis zur Brandegg hochschieben und dann traversieren um unten an der Abfahrt nochmals zu stehen, falls ich noch ein Rad brauche würde! DANKE mein Schatz!!

So fuhr ich weiter und weiter der Kleinen Scheidegg entgegen, die Füsse brannte, der Körper wurde müder und müder und die Hoffnung auf den Sieg wuchs. Es hatte immer wieder steile Rampen, die zu überwinden waren. Nach 1:14 Stunden erreichte ich schliesslich die kleine Scheidegg! Ich nahm meinen letzten Muscle Relax von Sponser und hoffte so das letzte Teilstück noch gut hinter mich zu bringen. Denn obwohl es von jetzt an mehrheitlich runter ging, musste wir doch noch drei Gegenanstieg bewältigen bevor wir ein weiteres Mal Grindelwald Grund erreichten.

Die Abfahrt von der Kleinen Scheidegg ist sehr schnell, weil nur auf Teer und Schotter. Ich finde sie auch etwas gefährlich, da der Schotter sehr lose ist und man ja möglichst schnell sein möchte, aber auch schon ziemlich müde ist. Konzentration war bis am Schluss angesagt!

Immer wieder warf ich einen Blick über die Schulter, denn ich rechnete immer damit, dass ich noch von hinten aufgeholt werden könnte, …. denn letztes Jahr hatte ich es erlebt! Ich war bis zur Kleinen Scheidegg an erster Stelle und wurde oben von Ariane überholt und stehen gelassen!

Jetzt noch den letzten Anstieg hinauf ins Ziel, dieser Anstieg ist noch richtig hart!! Schliesslich konnte ich aber nach 5:29… Stunden jubelnd über die Ziellinie fahren!

Und ich hätte mir noch etwas mehr Zeit lassen können, denn schlussendlich war mein Vorsprung über 10 Minuten!

Danke Erich für deine Betreuung, die heute auch für dich ein gutes Stück «Arbeit» war, hat er doch auch an die 1400 hm gemacht!!

Ein Kompliment auch noch an den Streckenchef der Eigerbike Challenge, ich finde die Anpassung richtig toll!! Wäre doch schön, wenn es auch von der Kleinen Scheidegg noch den einen oder anderen Trail geben würde!

 

Race report Ischgl Ironbike Festival

Race report Ischgl Ironbike Festival

On Wednesday we drove to Ischgl, where the stage race Prologue was due to start in the evening… the first event was the individual time trial.

My start time was 17:33:20, only 20 seconds before Angelika, personally I would have preferred it if I could have started behind her and then chase.

Contrary to all „predictions“ of the first part being a flat stretch, it turned out quite differently. The start went through the village and then up a pretty steep climb. After about 1 km we went on the left side of the valley towards Mathon, this was rather „wavy“ and undulating.  Next, we rode back to Ischgl on the other side of the valley. Again we had more climbing. Even before we turned, Angelika had already caught up with me. From that point I tried to keep on her rear wheel. When I climbed, I could hold against the Polish rider and could just ride in front of her to the finish, that meant I had almost 20 seconds on her!

Angelika won the Prologue, Babsi 2nd and I took 3rd. I was happy with that knowing it was a short stage and not playing to my strengths.

Thursday was the Alpen Trophy, meaning we ride from Ischgl up to the Idalp. This was nearly 1000hm in 7.5 km. Actually, climbing which is what I do best. It went well too

and I could keep up almost to the middle station but then the disaster began! When

Angelika led the pace, I tried to go, but soon I realized that this wasn’t going to work! I had to take some speed out and let Angelika and Pintaric go.

From here I fought with the second Slovak and a Dane, who I didn’t know! It was pretty hard for me and finally even the Slovak pulled away! I fought hard and finally reached the finish in 4th place! I was pretty disappointed with this, it had not worked out and, above all, my body showed me some limits today. Irritatingly I lost a further 3 minutes!

Friday, short track, not my favourite discipline, but I wanted to try some damage control and

try to lose as little time as possible. Things went pretty well again, although I had to tear off quickly at first. This meant I was up at the highest point on the course in the leading group. I was hoping to have a bit of respite in the shallow section before tackling the next downhill.

Downhill I was fastest and caught up well. Unfortunately, the next straight was blocked with riders and I had to ride alone, especially as I didn’t know how many laps were still to go.

We rode in a large group for the first time through the finish, unfortunately, it wasn’t clear how many rounds we had to go, although it was said that we are the first over the finish line!

On to the second lap, this time I was able to keep up well, again I was fastest on the downhill. Once more we were a group of five at the finish line! Now it was only one more lap! As Pintaric tightened the pace and Angelika went along, I could not follow them, as we climbed I had nothing to match them. I could keep up with the other two but then in the downhill, the Slovak slowed me down. I found that pretty unfair but unfortunately that’s how it is!

At the end we had a sprint where I lost out and therefore placed 5th!

This time, Angelika had won!

On Saturday, next the marathon stage. In the overall classification I was 3.33 min behind the leader.  That was a big deficit! I also felt a bit tired, but hope dies last!

Immediately after the start everyone was on the gas and I had trouble keeping up. Then there was also a traffic jam when we turned off the main road on the dirt road. Pintaric moved away and Angelika left too. Next, I could not make out exactly where I was in relation to the placings. It did not matter, I had to go my pace, otherwise I would not make it over the whole distance! I drove my pace, first I had a man in front of me, who was about my tempo and that suited me. Then came the first slightly longer climb and soon could pick up and overtake a woman. I settled again and continued at my pace.

Then soon I saw Babsi and the Slovak. I got up with the two of them and could also leave the other two behind me.  I was aware however that they would catch up sooner or later. That unfortunately was the case. Galtür back to Ischgl, we were together again. I didn’t have to ride alone. I joined them and left the Slovakian to do the work.

After over an hour we were back in Ischgl and now the real race started!  When I came up the mountain it was more bad than good. Usually I can overtake in these sections, but today I had to get past so many other riders! This was not easy for my head and I fought my way through the meters climbing up the mountain. A ray of hope was that I was sure that the Slovak (in the overall classification 10 seconds in front of me) just was ahead.

I tried to set myself small goals. First up to the high stone pine, where Dädi stood to give me a bidon. In addition, Frans‘ mother fired me up there with shouts and support, mega! THANK YOU!

Next target, the Salaaserkopf, the place before it went down to Samnaun. During this section, I seriously wondered how sensible it is to race to make a photo, because I felt empty! My legs still turned, but in the smallest gears. Okay, it was already very steep but where I still got good ground last year, this year it felt like a snail battling up the mountain. The weather had turned and started to sleet, the wind was icy cold too.

I decided to ride up to Erich and then think what to do. When I started downhill, I inevitably had to go stop again. At the top I put on my headband and rain jacket. I was still lying in third place, this finally motivated me to continue riding. The downhill was icy cold and I was glad that I had stopped for something to keep warm.

Down in Samnaun things went up and down again before the climb to Alp Trida. So, next destination target Alp Trida. I stopped again to take off the jacket. Somehow, I had not stuffed it well under my gilet… when I wanted to take a gel from my back pocket, I had to stop again!

In this section I was able to overtake riders for the first time properly in this race. This motivated me a bit, but still it was very tough! Soon I was on Alp Trida, I passed the rain jacket to Erich and took a new bidon.

Next section went up to Idjoch, that was really steep again! At every pedal turn I fought my way up the mountain. Once again I could see some riders and overtake. Then the last ramp, I really wanted to get off and push, but then I saw the camera and rode on!

At the top, I got my glasses again, a bidon and then came the trail. I was really fast and could even pass riders. On the Idalp Erich stood waiting again, but I took nothing more, next, the last ascent…. kick, kick and kick …. finally I was up and now it was the last 10 km and only down.

I was looking forward to this trail, still in third place I plunged into the downhill, I really had worked hard for this and I rode down really fast. I could once again overtake some riders, who gave up their place very quickly! THANK YOU!

To the trail, then down the gravel road really fast. Then another crossing of the stream and  over the ski slope to the valley. Through the village tunnel to the village street and the last corners … I had reached the goal!

It was really a very tough fight and in the end I’m glad I made it!

Thank you all who looked after and supported me!

Congratulations to Angelika for 2nd place. Unfortunately, she could not manage to protect her lead tricot today, she defended well. A pity, but well fought!