Jahresrückblick….

Jahresrückblick….

Das Jahr neigt sich dem Ende zu…. Zeit das Jahr nochmals Revue passieren zu lassen. Viel ist passiert, viel habe ich erlebt und viel gelernt.
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Das Jahr startete mit den geschäftigen Tagen bereits Anfang Januar, im Geschäft musste die Buchhaltung und die Inventur abgeschlossen werden, für die Schule vorbereiten und zudem musste ich für das Cape Epic trainieren, dass ich mit Jennie ein weiteres Mal bestreiten wollte. Wir wollten natürlich unseren Sieg vom Vorjahr verteidigen!

Neben Training, Schule und Geschäft gab es da nicht mehr viel Platz für anderes. Die Tage waren ausgefüllt, doch das passt mir! 😉
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Bevor ich aber nach Südafrika ins Trainingslager ging (in den Sportferien!) nahm ich am Snow Bike Festival in Gstaad teil.
Das Wetter zeigte sich leider dieses Jahr nicht von seiner guten Seite und es war ein schwieriges Rennen. Den Prologue konnte ich zwar noch gewinnen, doch danach entschied ich mich für das «falsche» Bike und hatte keine Chancen meine Führung zu verteidigen. Ich war ziemlich enttäuscht.
Auch der 3. Tag wurde die Strecke nicht zu meinem Vorteil gekürzt und somit konnte ich die Führung nicht mehr zurückerobern. L
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Danach ging ich 2 Wochen mit Erich und Michel nach Südafrika. Das war eine super schöne Zeit und ich konnte gut trainieren.
Zum Abschluss bestritt ich mit Jennie das TankwaTrek als Hauptprobe für’s Cape Epic.
Der erste Tag lief soso lala…. doch es war okay. Doch dann am 2. Tag nach nicht mal einer Stunde Rennzeit, hatte ich einen schweren Sturz und konnte das Rennen nicht mehr vorsetzten.
Ich musste eine grosse Wunde am Oberschenkel nähen (7 Stiche!!).
Meine grösste Sorge war, ob ich bis zum Cape Epic genug fit sein würde. Die nächsten Wochen waren ein Wettlauf gegen die Zeit!
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Wieder zu Hause, wollte die Wunde einfach nicht richtig heilen. Nach einer Woche konnte ich dann wieder mit dem Training anfangen. (Aber nur locker und vorsichtig!) Mir ging das Alles viel zu langsam, doch den Fokus auf das Cape Epic verlor ich nie aus den Augen.

Als es bei mir wieder aufwärts ging, kam die Hiobsbotschaft von Jennie, dass sie das Cape Epic nicht fahren könne, da sie sich verletzt hätte! Ich fiel aus allen Wolken! Was jetzt?! Es waren noch 2 Wochen bis zum Start des Cape Epic!

Zuerst wollte ich absagen, doch ich hatte ja diese beiden Wochen Urlaub und ich wollte unbedingt an die Wärme, zu lange habe ich  mich darauf gefreut! (zudem wäre es meine letzte Chance um am Cape Epic mit dabei zu sein!).

So machte ich mich auf die Suche nach einem Ersatz, und konnte diesen dann in Angelika Tazreiter finden!

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So flog ich also wie geplant eine Woche vor dem Cape  Epic nach Südafrika. Am Mittwoch schliesslich reiste auch Angelika an, wir hatten als 3 Tage Zeit um uns kennen zu lernen und uns auf das Rennen vorzubereiten.

Doch die Chemie stimmte, es konnte losgehen! 😉

Der Prologue lief mir nicht so gut, doch ich merkte, Angelika war richtig stark! SUPER!

Dann die 1. Etappe, wir waren noch keine Stunde unterwegs, als wir von den Masters – Männer aufgeholt wurden. Es wurde hektisch und genau da passierte es! Einer fuhr Angelika ins Hinterrad und sie flog über den Lenker! Bei diesem Sturz kugelte sie sich die Schulter aus, an ein Weiterfahren war nicht mehr zu denken.

Über eine Stunde warteten wir bis Hilfe kam. Als ich Angelika versorgt wusste,  setzte ich das «Rennen» fort, einfach damit ich morgen wieder an der Startlinie stehen durfte.

So fuhr ich das Epic als «lonely lepard» fertig. Somit hatte ich am Schluss meinen 9ten Finish in der Tasche. Aber leider ohne um den Sieg mitfahren zu können! L
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Das nächste Rennen, wiederum ein Etappenrennen zu zweit, wollte ich mit Cony bestreiten, auch hier wollten wir den Titel vom Vorjahr verteidigen. Diesmal ging es nach Kroatien zum «4island-mtb-stage-race». Dies war ein Rennen der  besonderen Art. Starteten wir doch jeden Tag auf einer anderen Insel und übernachteten auf dem Boot. Das ist Ferien und Rennen in einem und das Meer ist so richtig schön und sauber.

ABER…. keine Woche vor der Abfahrt zum Rennen, erhielt ich einen Sprachnachricht von Cony, sie könne das Rennen nicht bestreiten, sie fühle sich nicht gut! Als ich dies las, stiegen mir die Tränen in die Augen, das konnte doch einfach nicht sein!! Sofort rief ich sie an, und nach einem längeren Gespräch, konnte ich sie überzeugen, dass sie unbedingt mit mir das Rennen fahren müsse! Ich musste ihr versprechen, dass wir genauso schnell fuhren, wie es für sie stimmen würde! Auch wenn der Sieg «flöten» gehen würde!

Also fuhren wir nach Kroatien zum Rennen. Wir konnten das Rennen dann doch gewinnen und sie musste dann doch sagen, dass es gut war, dass sie mitgekommen sei.
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Von dort ging ich gleich nach Spillimbergo, wo eine Woche später die EM Marathon stattfinden sollte. (Frühlingsferien sei Dank!)

So hatte ich noch etwas Zeit, die Strecke anzuschauen. Die Gegend dort ist richtig schön und der Marathon versprach richtig hart zu werden.

Da Erich nicht extra für das Rennen anreiste, durfte ich auf den Support von den Betreuern von Angelika zählen. Angelika fuhr auch mit und das nur gerade 5 Wochen nach der Verletzung am Cape Epic.

Das Rennen war dann wirklich richtig hart zu fahren. Schlussendlich konnte ich den 4. Rang erreichen, am Schluss wurde es nochmals richtig spannend, doch leider war das Rennen dann etwas zu kurz!
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Die nächsten Wochenenden holte ich mir weitere Rennhärte in den kurzen Rennen am Argoviacup und Swissbikecup.
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Mitte Mai fuhr ich dann den UCI World Serie Marathon in Singen, bei dem ich den 2. Rang hinter Spitz erreichte!
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Weiter ging es Anfang Juni an den Ortlerbike im Vintschgau. Diesen konnte ich, wie schon im letztes Jahr, gewinnen und mich somit in das Leadertricot des Garmin Bike Classic einkleiden lassen.
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Eine Woche später fuhren wir an den Achensee, wo ich den Marathon ohne «persönliche» Betreuung bestritt, da Erich mit Chrigu die mittlere Runde fuhr.
Das war ein schönes Wochenende und zufrieden kehrten wir am Sonntagabend heim.
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Viele Jahre sind vergangen, seit ich das letzte Mal am «Blackforest Ultra Marathon» in Kirchzarten am Start stand.
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Dies ist wirklich ein unglaublicher Anlass, bei dem 5000 Startende teilnehmen. (natürlich auf den verschiedensten Strecken!) Ich startete auf der langen Strecke und fuhr da ein mehr oder weniger «einsames» Rennen. Sogar ein Platten auf den letzten Kilometern konnte mich nicht mehr bremsen, sodass ich als Siegerin über die Ziellinie fuhr! So wurden Erich und ich dann sogar in den VIP Bereich eingeladen, wo wir richtig fein Essen konnten!
Es war beeindruckend, wie viele Leute gute 3 Stunden später noch anwesend waren, als die Siegerehrungen stattfanden.
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Das letzte Wochenende im Juni startete ich am VAUDE Engadin Giro, ich freute mich riesig, da es ja bisher nicht klappte, dass ich mit dabei sein konnte. So musste ich meine «letzte» Chance packen.

So fuhr ich das erste Mal so ganz alleine mit dem Wohnwagen ins Engadin. Das war bereits ein «Marathon» und ich war richtig geschafft, als ich schliesslich auf dem Camping in St. Moritz ankam. Die vielen Baustellen über den Pass verlangten mir alles ab. Doch ich hatte es geschafft und dank dem «Mover» konnte ich meinen Wohnwagen auch selber stellen.

Dann ging es los und ich war wohl etwas übermotiviert, jedenfalls startete ich zu schnell und musste dann dafür büssen. So konnte ich beim «Bergrennen» nicht das erreichen, was ich mir vorgestellt hatte! Zumal die Konkurrenz richtig stark war.

Am zweiten Tag stellte ich mich geschickter an und konnte schlussendlich die Etappe gewinnen und brachte mich wieder ins Rennen um den Gesamtsieg.

Doch leider erstarkte Spitz am 3ten Tag wieder und konnte dank eines Tipps von mir die Etappe gewinnen.

Es war aber ein tolles Erlebnis und ich würde sofort wieder teilnehmen!
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Ein weiteres Highlight kam dann Mitte Juli. Da ich Sommerferien hatte und in der ersten Woche fleissig für die Schule gearbeitet hatte, fuhr ich bereits eine Woche vorher alleine mit dem Wohnwagen los ins Südtirol. Zuerst wollte ich nach Auronzo fahren, wo im September die Marathon WM stattfinden sollte und mir die Strecke dort anschauen.

Am Samstag war ich die ganze Strecke nach Auronzo gefahren (10 Stunden) und am Sonntag schaute ich mir die Strecke mit Johann an (er ist extra mit mir auf die Strecke gekommen). WAU das war ja brutal. Wir liessen eine Schlaufe aus und hatten doch 6.5h für die Strecke ich war wirklich platt!! Aber jetzt wusste ich was ich trainieren musste – STEILE ANSTIEGE!!

Ich blieb noch 2 Tage dort, Camping ohne Internet… zuerst dachte ich na SUPER! Doch dann habe ich es genossen! Die Zeit verging wie im Flug und am Mittwoch fuhr ich los nach St. Vigil zum Startort des Kronplatz Marathons!
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Das Rennen war ja erst am Sonntag, so hatte ich noch etwas Zeit, mir die Strecke anzuschauen.

Ich nutzte auch die Bahn, damit ich vor allem die Abfahrten trainieren konnte. Ich hatte mich so auf das Rennen gefreut und ich wollte die «Krone» unbedingt gewinnen. Doch als ich sah, dass Ariane am Start war, schwanden meine Hoffnungen etwas, denn sie ist Profi, während ich halt doch 80% arbeite.

So sah es am Anfang auch nicht gut für mich aus, doch je länger das Rennen dauerte, vor allem die Anstiege, je mehr entwickelte sich das Rennen zu meinen Gunsten. Mit jeder Abfahrt, bei der ich nicht aufgeholt wurde von ihr, wuchsen meine Hoffnungen auf den Sieg.

Und am Schluss war es vor allem Kopfsache und ich konnte das Rennen mit einem doch deutlichen Vorsprung gewinnen! Was für einen Sieg!! Sogar mein Preisgeld habe ich vergessen abzuholen, wegen all dieses Rummel um die «Queen» und den «King» vom Kronplatz!!

Ein unvergessliches Erlebnis und zudem ist die Gegend dort super schön!

Erich war auch angereist zum Rennen, er und Birgit betreuten mich und Johann, der das Rennen auch fuhr.
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Danach fuhr ich mit Auto und Wohnwagen und Erich mit dem Töff nach St. Moritz, wo wir den Wohnwagen stellten.

Für 1.5 Wochen wollte ich im Engadin trainieren. Erich fuhr nochmals nach Hause, einer musste ja schliesslich arbeiten ;-).

Nach einer Woche kam er dann wieder hoch, gemeinsam genossen wir noch einige Tage im Engadin, bevor wir nach Ischgl fuhren, wo ein weiteres Mehrtages Rennen stattfinden sollte.
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Am ersten Abend ein «Shortrace», da rechnete ich mir keine allzu grossen Chancen aus. Auch war ich nicht wirklich so motiviert, da das Rennen erst am Abend gestartet wurde, was gar nicht in meinen Bio-Rhythmus passte 😉 doch dann lief es weit besser als gedacht und ich hatte sogar richtig Spass. Ich wurde dritte!

Am zweiten Tag dann das «Bergzeitfahren» von Ischgl in die Idalp hoch, da rechnete ich mir schon grössere Chancen aus, doch dann lief es gar nicht wie geplant ,und ich merkte dass ich auf den ersten Kilometern zu viel Kraft verpufft hatte und am Schluss nicht mehr frisch genug war, als der Angriff gestartet wurde. So war ich schon etwas enttäuscht. Aber aufs Podium reichte es dann doch noch!

Dann Tag 3, heute stand der härteste Teil auf dem Programm, der Marathon, für den bin ich ja gekommen!

Heute wollte ich es geschickter angehen 😉 dies gelang mir dann auch und ich konnte das Rennen mit gutem Vorsprung gewinnen, sodass ich schliesslich auch die Gesamtwertung für mich entscheiden konnte!! YUPIIEE!

Mit diesem Rennen ging mein Sommertrip auf vier Rädern zu Ende und die Schule rief.
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In der letzten Woche hatten wir noch 2 Tage interne Weiterbildung, und da durfte ich nicht fehlen!

Das nächste wichtige Rennen stand aber schon eine Woche später auf dem Programm und so waren die Ruhetage, die ich einlegen musste, wegen der Weiterbildung genau richtig!

Am Samstag reisten wir nach Grindelwald zur Eigenbike Challenge. Auch hier würde meine härteste Gegnerin Ariane sein.

Das Rennen war dann ein Wechselbad der Gefühle, mal war ich vorne, mal Ariane, doch leider hatte Ariane am Schluss die Nase vorne! Ich war schon etwas enttäuscht, doch sie war einfach schneller heute, doch den Bergpreis auf der Kleinen Scheidegg konnte ich mir gerade noch sichern, bevor ich von ihr ein letztes Mal überholt wurde! 😉
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Das Wochenende darauf reiste ich mit Erich ins Wallis an den Grandraid, diesen bin ich nun auch schon einige Jahre nicht mehr gefahren. Ich hatte grossen Respekt, vor der Länge dieses Rennens, denn mit 138km ist es eines der längsten Rennen überhaupt! Und mit um die 5000hm ein harter Brocken Arbeit bis ins Ziel.

Meine Gegnerinnen kannte ich nicht wirklich, was heissen mag, dass die Konkurrenz nicht so gross war, auf der anderen Seite ist es gerade im Marathon so, dass plötzlich eine Auftaucht, die man nicht auf dem Radar hatte oder gegen die man noch nie gefahren ist. Das ist nicht wie im Crosscountry, wo man die Stärken und Schwächen praktisch jeder Fahrerin kennt.
Mein Ziel war es vor allem ohne grössere Krisen durchzukommen.
Erich verpflegte mich super, sogar ein Roastbeef Sandwich bekam ich unterwegs, das war super.
Trotz der guten Verpflegung, verfehlte er mich einmal, sodass mir das Trinken ausging und ich an einem Brunnen auffüllen musste!
Der Padallona hatte ich ganz anders in Erinnerung, es hatte unglaublich Volk, doch ich musste mir den Weg selber suchen, während bei meinem letzten Renneinsatz, ein Helfer mir den Weg freischrie!!
Endlich oben angekommen war es nicht mehr allzu weit bis ins Ziel, doch der Blick auf den Stausee war einfach unglaublich und ich musste wirklich einmal anhalten, damit ich das Alles geniessen konnte! Es war einfach PERFEKT!!!
Schliesslich kam ich nach 7.5h als Siegerin ins Ziel und hatte sogar einen neuen Streckenrekord aufgestellt!! 😮 Wer hätte damit gerechnet, ich bestimmt nicht!
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Eine Woche später fuhr ich wieder ohne Erich ins Engadin, denn er kann den Shop nicht jedes Wochenende schliessen! So begleitete mich Dani ans Rennen. Das Wetter war der Graus und die Organisation teilte uns mit, dass die das Rennen gekürzt hätten und alle von S-chanf aus starten würden. Zuerst wollte ich dann gar nicht gehen, da es sich kaum lohnte für diese 47km ins Unterengadin zu reisen, doch anderseits wollte ich ja auf die Gesamtwertung fahren.

Also startete ich bei diesem «Sprint» – Marathon. Und es ging gleich richtig zur Sache! Nach 1.5h war das Rennen auch schon vorbei! Trotz oder dank der «Provokation» von Martin Platter konnte ich auch dieses «kurze» Rennen gegen die «Jungen» gewinnen!! Das freute mich gleich doppelt! J
Noch am gleichen Tag fuhren wir wieder nach Hause, denn es regnete wie aus Kübeln.
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Nach einer Woche Pause, starte ich noch an der «o-tour» in Alpnach, dies war wieder ein UCI World Serie Marathon und zählte zugleich zur Garmin Bike Classic. Meine härteste Gegnerin einmal mehr Ariane! Auch diesmal war mal sie vorne, mal ich. Als ich schliesslich zum Ächerlipass hinauf einen Vorsprung herausfahren konnte, wurde ich durch einen Platten ausgebremst und Ariane konnte mich überholen, als ich am «Flicken» und somit schon wieder gegen mich gewinnen.
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Wieder eine Woche später dann das wichtigste Rennen der Saison! Die WM in Auronzo! Mit grossem Respekt stand ich an der Startlinie! Bereits früh verlor ich den Kontakt zur Spitze und kämpfte ich mich ziemlich alleine über die erste Hälfte der Strecke! Hinauf zu den drei Zinnen, konnte ich wieder zu den Vorderen aufschliessen, heisst Ariane, Gunrita, Mara überholen…. Wieder unten in der Fläche waren wir dann zu viert, doch leider funktionierte die Zusammenarbeit mit Blaza nicht, sodass auch Ariane schliesslich wieder zu uns aufschliessen konnte.

Unsere Gruppe fuhr schliesslich um Platz 4-8, wobei ich den Sprint gegen Ariane hauchdünn verlor! Trotzdem war ich zufrieden mit meiner Leistung.
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Weitere zwei Wochen später war dann die Marathon SM in Einsiedeln, obwohl ich das Rennen schon viele Male gefahren bin, schaute ich mir den zweiten Teil der Strecke nochmals an, zumal der Schlussteil neu war.

Doch alles Anschauen nutzte mir schliesslich nichts, denn auch diesmal wurde ich von Ariane geschlagen. Ich war bitter enttäuscht!

Einige Tage später konnte ich meine Leistung dann schon noch richtig einschätzen, denn ich hatte wirklich gekämpft bis zum Schluss, doch ich musste erkennen, dass Ariane einfach die viel bessere Downhillerin ist (zu mehr Risiko bereit ist und auch viel Zeit in das Runterfahren investiert hatte!)!
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In den Herbstferien reiste ich mit Angelika und  Erich nach Israel um das Epic Israel zu fahren. Doch bevor das Rennen startete führte uns Adar noch durch die Trails und die Wüste mit dem Bike. Auch Jerusalem schauten wir uns an und am Schluss noch Tel Aviv. Beeindruckend das Land und die Leute, ganz anderes als wir es uns vorgestellt hatten.

Epic Israel: 3 Tage im Team…. eine Revanche für das Cape Epic. Doch es sollte, einmal mehr in diesem Jahr, nicht sein. Denn in der zweiten Etappe stürzte Angelika erneut und ihre lädierte Schulter sprang wieder raus!!

Welch ein Pech!! Auch dieses Rennen bin ich fertig gefahren, natürlich ausser Konkurrenz! Schade, denn wir wären in Form gewesen und es wäre so ein schöner Saisonabschluss gewesen! Es sollte nicht sein!
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Nach dieser intensiven Zeit zwischen Sommer- und Herbstferien, stand nun die Schule im Mittelpunkt. Denn auch hier finden einige Änderungen statt. Soll doch mit dem neuen LP 21, das TW wieder gekürzt werden, sodass ich mir Gedanken machen muss, wie es dann bei mir weitergehen soll.

Auch kann ich seit diesem Schuljahr nicht mehr auf die Unterstützung von Doris zählen, da unser langjähriges Projekt von der Schule nicht weiter unterstützt wird! Sicher ist, dass ich das Cape Epic im März nicht mehr bestreiten kann, dies «fuxt» mich am wohl am Meisten, wäre es doch mein 10. Mal gewesen! Aber es ist wie es ist und ich muss das Beste daraus machen. Auch wenn ich die Beweggründe zu diesem Entscheid, wie viele, nicht verstehe.

Da der Herbst nach wie vor mit schönem Wetter nach draussen lockte, sass ich oft auf dem Bike und konnte mir so viele Gedanken machen.

Da schwirrten viele Ideen in meinen Kopf herum. Welche Richtung soll ich einschlagen? Werde ich weiter Bikerennen bestreiten nächste Saison? Schaffe ich es alles unter einen Hut zu bringen?…….

Jetzt ist das Jahr 2018 fast um…. ich habe nun einige Weichen gestellt, was meine Zukunft betrifft, doch noch immer ist es eine «Grobplanung».

In schultechnischer Sicht, habe ich mich bereits für zwei Weiterbildungen angemeldet, die mir sicher auch einiges abverlangen werden, doch dafür bin ich dann «gerüstet» für den neuen Lehrplan und kann neben Textilem Werken auch noch technisches Werken unterrichten sowie das neue Fach «Medien und Informatik», dies hat sicher Zukunft und interessiert mich sehr!

Daneben arbeite ich seit Anfang November für «meintrainingsplan.ch», wo ich Trainingspläne für BikerInnen anbiete. Mit einer Athletin konnte ich bereits starten, da ist also noch Kapazität vorhanden, falls du jemanden kennst, bitte weiterempfehlen!!! J

Auch im Bereich Personaltraining möchte ich mich weiterentwickeln, auch da habe ich bereits ein «Opfer» 😉 mit dem ich jede Woche einmal trainiere!

Und auch das «Rennen fahren» ist für mich noch nicht abgeschlossen (Stand jetzt!) 😉 immer noch trainiere ich sehr gerne und habe mir auch schon ein ganz bestimmtes Rennen als Ziel auserkoren für die Saison 2019!

Doch da werde ich nur an der Startlinie stehen, wenn ich mich in der Lage sehe, vorne mitfahren zu können, denn einfach nur dabei sein ist nicht mein DING!!

So nun wünsche ich allen, die bis hier durchgehalten haben, 😉 alles Liebe und Gute, für die bevorstehenden Festtage! Geniesst die weihnachtlichen Tage im Kreise der Familie!

Und danach allen einen guten Rutsch ins 2019! Und nicht vergessen setzt euch ein Ziel, dass ihr erreichen wollt!! Denn mit einem Fokus lässt es sich besser «durchhalten» 😉

Bedanken möchte ich mich bei ALLEN, die mich während dieser Saison unterstützt haben, sei es materiell, moralisch, motivierend, am Streckenrand stehend und mir die Flasche hinhaltend, tröstend wenn es nicht nach Wunsch lief…….

DANKE! DANKE! DANKE!

Eure Esther