Month: April 2017

4island MTB Stage Race in Croatia

4island MTB Stage Race in Croatia

Am Ostermontag reisten Conny und ich mit Conny’s Campingbus nach Baška. Der Weg war lang doch nach ca. 10 Stunden hatten wir unser Ziel erreicht. Müde krochen wir ins Bett und freuten uns auf die folgenden Tage.

Doch als wir am mächsten Morgen aufwachten, regnete es 😳 okay erst mal frühstücken und dann weiter schauen!

Nach einer Erkundungstour zu Fuss des Städtchens Baška, zeigte sich die Sonne immer noch nicht 🙈. Trotzdem schwangen wir uns in den Sattel für eine lockere Trainingsfahrt und fanden schon bald die ersten ➡️ vom Rennen. Wir folgten diesen eine Weile bevor wir wieder umdrehten.

Wieder zurück trafen wir Marco von den „Inselhüpfer“ und so konnten wir schon bald unsere Koje auf dem Schiff HARMONIA beziehen ⛵️

Am Anfang war es schon etwas komisch 😳 doch schon bald hatten wir uns ans leichte Schaukeln gewöhnt 😉.

Am Abend wurden wir dann, ebenfalls auf dem Schiff, mit einem feinen Abendessen verwöhnt! 😋 Continue reading „4island MTB Stage Race in Croatia“

Bericht in der AZ vom Dienstag 11. April 17

Bericht in der AZ vom Dienstag 11. April 17

Mountainbikerin Esther Süss gewährt Senioren ein ganz spezielles Usfährtli

Esther Süss tritt in die Pedale des Rollstuhl-Velos und macht mit einer Bewohnerin des Seniorenzentrums Wasserflue eine kleine Rundfahrt.

Esther Süss tritt in die Pedale des Rollstuhl-Velos und macht mit einer Bewohnerin des Seniorenzentrums Wasserflue eine kleine Rundfahrt.

© Fabio Baranzini

Die Mountainbikerin Esther Süss ist unterwegs mit der Seniorenzentrum-«Rikscha». Sie sammelt damit Geld für ein neues Rennbike.

Es war ein ungewöhnliches Gefährt, mit dem Esther Süss gestern Vormittag in Küttigen unterwegs war. Selbst ein absoluter Bike-Profi wie Süss – immerhin Olympia-Fünfte in London und Marathon-Weltmeisterin 2010 – musste sich erst an das neue Arbeitsgerät gewöhnen. Rücktrittbremse, eine Schaltung unterhalb des Sattels, ein kleiner Sonnenschirm und ein Rollstuhl vor der Lenkstange sind für Esther Süss definitiv nicht alltäglich. «Es ist schon ein spezielles Velo, aber es geht immer besser. Obwohl – bergauf zu fahren, ist nicht ganz ohne», sagte sie lachend, als sie von ihrer zweiten Runde zurückkehrte.

Insgesamt stand die 43-jährige Küttigerin gestern während rund 90 Minuten als Chauffeurin im Einsatz und kutschierte die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums Wasserflue umher. Bei schönstem Frühlingswetter kamen die Fahrgäste in den Genuss einer gut fünf minütigen Fahrt rund um das Seniorenzentrum.

Sammeln für ein neues Rennbike

Diese einmalige Aktion ist Bestandteil von Esther Süss’ Projekt auf der Crowdfunding-Plattform «I believe in you». Dort sammelt Süss, die im letzten Herbst nach zehn Jahren überraschend ihren Vertrag beim Team Wheeler/Intercycle verloren hatte und seither ohne Team, ohne Trainer und praktisch ohne finanzielle Unterstützung unterwegs ist, Geld für ein neues Rennbike. «Damit ich auch von der Helsana einen Zustupf für das Projekt erhalte, muss ich mich gemeinnützig engagieren», so Esther Süss. «Da kam mir natürlich gleich das Seniorenzentrum in Küttigen in den Sinn und als ich auf der Internetseite das Rollstuhl-Velo sah, wusste ich sofort, dass ich damit etwas machen wollte.»

Auch Karin Blattner, Leiterin Aktivierung des Seniorenzentrums Wasserflue, war sofort begeistert von der Idee. «Ich bin immer auf der Suche nach Möglichkeiten, um den Bewohnerinnen und Bewohnern etwas Neues und Aussergewöhnliches zu bieten», sagt Blattner.

Nach knapp einer Stunde erhielt Esther Süss eine kurze Verschnaufpause. Eine rüstige Bewohnerin des Seniorenzentrums bestand nämlich darauf, dass sie in die Pedalen tritt und Esther Süss als Passagierin Platz nehmen soll. «Hier vorne ist es eigentlich ganz bequem», scherzte Süss, ehe sie wieder ihre angestammte Position einnahm und die restlichen Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums ausfuhr.

Bericht aus der AZ vom Mittwoch 5. April 17

Bericht aus der AZ vom Mittwoch 5. April 17

Aargauer Sport

Allen Widerständen zum Trotz

Von Fabio Baranzini (Text und foto)

Mountainbike Die 43-jährige Küttigerin Esther Süss fährt ohne Team, ohne Trainerund fast ohne finanzielle Unterstützung. Aufgebenwill sie aber trotzdem nicht.

Esther Süss blickt der Zukunft trotz vielen Problemen optimistisch entgegen.

Für Esther Süss war es bei ihrem neunten Start am Cape Epic bereits der dritte Triumph. Die Küttigerin hatte das prestigeträchtige Etappenrennen in Südafri- ka bereits 2011 und 2012 gewinnen können. Aber der dritte Triumph, den sie vor eineinhalb Wochen gemeinsam mit ihrer schwedischen Partnerin Jennie Stenerhag herausgefahren hatte, ist ein ganz besonderer. Und das nicht nur, weil die Konkurrenz stark war und die Experten vor dem Rennen nicht an ei- nen Sieg des schwedisch-schweizerischen Duos geglaubt hatten.

«Nach der schwierigen letzten Saison war dieser Sieg für mich eine grosse Ge- nugtuung. Ich habe gezeigt, dass ich noch immer zu den Besten gehöre», sagt Süss. Gemessen an dem, was in den vergangenen Monaten bei Esther Süss al- les schiefgelaufen ist, ist ihr Sieg am Cape Epic in der Tat noch höher einzustufen.

Vertrag verloren

Rückblick: In der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Rio entschied Esther Süss vor gut anderthalb Jahren, sich von ihrem langjährigen Trainer zu trennen. Sie suchte neue Impulse und arbeitete dafür mit zwei deutschen Coa- ches zusammen. Was gut begann, endete schon bald in einem Chaos. Nach gu- ten Resultaten in Südafrika büsste sie bei den ersten Weltcuprennen viel Zeit ein. «Ich fühlte mich jeweils ab Rennhälfte leer und auch in den Aufstiegen – eigentlich meine grosse Stärke – verlor ich viel Zeit», so Süss.

Im Mai zog sie die Notbremse und trennte sich von ihren Trainern. Doch zu je- nem Zeitpunkt war bereits klar, dass sie die Olympischen Spiele verpassen würde. «Ich fiel in ein Loch. Ich verlor den Spass und hatte den Kopf nicht frei, um Rennen zu fahren», blickt Süss zurück. Entsprechend blieben auch die Resultate aus. Erst gegen Ende der Saison fing sie sich wieder und fuhr bei Langdistanzrennen einige gute Resultate heraus.

Doch ausgerechnet in dieser Phase des Aufschwungs folgte der absolute Tief- schlag. Als Esther Süss im Oktober ihrem Team die Rennbikes zurückbrachte, teilte ihr der Teammanager der Equipe Wheeler/ Intercycle mit, dass sie im kommenden Jahr keinen Vertrag mehr erhalte. «Das zog mir den Boden unter den Füssen weg. Die Nachricht kam aus dem Nichts, denn noch im September hatte man mir zugesichert, dass man lediglich noch die letzten Details des Ver- trags ausarbeite. Und dann wurde die Zusammenarbeit nach zehn Jahren ein- fach so zwischen Tür und Angel beendet mit der Begründung, ich passe nicht mehr ins Konzept», erzählt Süss.

Die Enttäuschung sass tief bei Esther Süss. Ihr erster Gedanke auf dem Weg nach Hause: «Jetzt höre ich auf.» Die Motivation war weg. Die Chance, so kurz vor der neuen Saison ein anderes Team zu finden, war verschwindend gering. Doch Esther Süss rappelte sich wieder auf. Auf diese Weise wollte die Mara- thon-Weltmeisterin 2010 und Olympia-Fünfte von London 2012 ihre Karriere nicht beenden. «Es hätte einfach nicht gepasst. Der Abschluss hätte gefehlt», sagt Süss.

Den Spass wieder gefunden

Und so kämpft sie seit letztem Herbst alleine weiter. Ohne Team, ohne Trainer und ohne finanzielle Unterstützung. Der Lohn vom Team, die Prämien sowie das Budget für die Startgelder, die Reisen und die Unterkunft fallen weg. Es ist ein Betragin der Höhe von rund 50000 Franken, den Esther Süss nun aus der eigenen Tasche bezahlen muss. Einzig das Material kann sie über ihren Freund und Mechaniker Erich Birchler, der ein eigenes Bikegeschäft in Küttigen be- treibt, günstiger beziehen. Einen weiteren Zustupf erhält sie aus ihrem Crowd- funding-Projekt auf der Plattform «I believe in you», das noch wenige Tage läuft.

Wie lange sie so noch weiterfahren will, weiss Esther Süss derzeit noch nicht. «Ich trainiere noch immer gerne und auch Rennen zu fahren, macht mir Spass. Wenn das so bleibt, mache ich noch weiter. Über diese Saison hinaus, ist aber noch nicht geplant.»

Gold Trophy Bad Säckingen

Gold Trophy Bad Säckingen

Was für ein Tag…. vor dem Start hatte ich noch keine Ahnung wie es heute wohl laufen würde und konnte auch nicht so wirklich einschätzen, wo ich mein Ziel ansetzten sollte…

Mit der Startnummer 5 durfte ich heute als 7te einstehen, und als ich dann als erste für die 2te Startreihe aufgerufen wurde, fühlte ich mich etwas verloren und wusste gar nicht so recht wo ich mich hinstellen sollte 😳 so stand ich dann eher auf der linken Seite und wartete gespannt auf den Startschuss!!

Dann endlich ging es los, ich startete nicht schlecht, doch links und rechts schossen sie an mir vorbei, doch dann als es in den Aufstieg ging, stockte es und es war sehr mühsam zu fahren, und da passierte es auch schon 🙉 der Schnellspanner einer Konkurrentin verfing sich in den Speichen meines Vorderrades 🙈 fast kamen wir zu Fall, doch irgendwie schafften wir es ohne Sturz uns wieder von einander zu trennen. Dieses Malheur kostete natürlich Zeit und Ränge, doch Glück im Unglück, alles blieb heil und wir konnten beide weiterfahren! 😜 So absolvierte ich dann die Startrunde nur auf Rang 25 😡 nicht was ich mir vorgestellt hatte! Continue reading „Gold Trophy Bad Säckingen“



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