Transzolleralb 2. etappe balingen nach albstadt…

Heute war der Start in Balingen… Wir waren ziemlich früh dort und ich konnte mich in aller Ruhe für den Start vorbereiten…. Eigentlich wollte ich mir noch eine Hängematte kaufen, doch der Laden machte erst um 10.00 Uhr auf und der Start war um 10.30 Uhr, das würde sehr knapp werden, trotzdem liess es mir keine Ruhe und ich stand Punkt 10.00 Uhr vor dem Shop… Doch leider hatten sie die Hängematte nicht an Lager sondern mussten sie bestellen 🙁 also machte ich mich auf zum Start! Da ich das Leadertricot hatte konnte ich mich ganz zu vorderst hinstellen.
Dann erfolgte der Startschuss und los ging’s gleich mal zuerst einen Stutz hoch u d dann hiess es wieder sich in einer Gruppe einreihen. Heute waren wir eine sehr grosse Gruppe und plötzlich outete sich auch Schmidt, dass sie in der selben Gruppe war. Als ich mich darauf etwas umsah konnte ich einige Fahrer aus ihrem Team rund um mich sehen!
So fuhren wir also in der selben Gruppe und es ging ganz flott voran, Schmidt fuhr wirklich stark! Was ich ihr auch sagte, worauf sie meinte, dass es ganz gut ginge, obwohl sie doch noch krank sei….
Plötzlich fühlte ich mich nicht mehr so wohl auf meinem Bike, es fühlte sich so instabil an, vorallem in den Kurven, was war los?! Da merkte ich, dass ich hinten fast keine Luft mehr im Pneu hatte…. Vorallem wenn es schnelle Abfahrten waren und auch auf der Fläche fühlte es sich richtig Sch…. an, so musste ich immer wieder um den Anschluss kämpfen, was natürlich zusätzlich Kraft kostete… Ich überlegte, ob ich stoppen sollte um nach zu pumpen, doch würde es dann reichen bis ins Ziel? Es waren immer noch über 30km. Ich entschied mich vorerst noch weiter zu fahren, solange ich mich in dr Gruppe halten konnte und erst in dr Techzone das Rand zu wechseln. Doch die Techzone schien ewig nicht zu kommen, dann endlich es ging über eine Wiese hinunter und dann auf einer Teerstrasse steil nach Messstätten zur lang ersehnten Techzone, ichnversuchte im Aufstieg zur Techzone, noch etwas Zeit auf Schmidt gut zu machen, was mir auch gelang, doch es war natürlich nicht genug um das Rad zu wechseln, bevor auch sie oben beim Wendepunkt ankommen würde. Sobald ich Dani sehen konnte rief ich ihm zu, dass ich ein Hinterrad brauche! So stand er bereit und wir konnten das Rad richtig schnell wechseln und ich machte mich auf die Verfolgung von Schmidt und „meiner“ Gruppe. Das war nun ein ganz schön schweres Stück Arbeit, denn ich war alleine und vorne konnten sie in xr Gruppe fahren. Doch ich gab alles, ich wollte unbedingt wieder zur Gruppe aufschliessen… runter hatte ich keine Gänge mehr, sodass ich mich ganz klein machen musste… Ich konnte die Gruppe vor mir sehen, doch sie schien unerreichbar, doch ich wollte nicht aufgeben, ich wollte das Leadertricot behalten und auch sen Etappensieg wollte ich mir gerne holen. Doch das erste Ziel war vorerst mal, wieder in die Gruppe rein zu fahren. Dann endlich kam ich immer näher und bei einem Aufstieg konnte ich wieder aufschliessen… nun war die Frage, konnte ich mitfahren oder hatte mich die Aufholjagd zu viel Kraft gekostet? Ich konnte mitfahren und mich auch erholen, sodass ich im letzten Aufstieg sogar die Kraft hatte um mich von der Gruppe zu lösen und zu einem einzelnen Fahrer vor mir auf zu schliessen und gemeinsam konnten wir u d gegen die Verfolger durchsetzen. So konnte ich auf diesen letzten paar Kilometern noch 35 Sekunden auf Schmidt herausfahren und mein Gesamtvorsprung auf 3 Minuten ausbauen.
Dies ist zwar schon ein ziemliches Polster, trotzdem ist das Rennenerst morgen beim Zielstrich in Heningen entschieden. Ich hoffe natürlich, dass ich es packen kann und auch morgen zu oberst auf dem Treppchen stehen werde, also bitte die Daumen drücken!!