… wieder zu Hause….

EKZ Podestnach dem Zwischenstopp in Eschenbach, wo ich heute noch den EKZ gefahren bin, bin ich nun wieder zu Hause…. aber nun schön der Reihe nach 🙂

Heute morgen sind wir bei schönstem Wetter in St. Moritz losgefahren, am liebsten wäre ich ja noch ein bisschen geblieben… naja es ist ja hoffentlich nicht das letzte Mal.

So gegen viertel vor elf sind wir dann in Eschenbach angekommen, Erich machte mir das Bike bereit, damit ich mir die Strecke anschauen konnte. Ich machte mich auf zum Start/Ziel Bereich und versuchte mich zu orientieren, wo die Strecke durchgeht, wann ich auf die Strecke gehen konnte…. das war gar nicht so einfach doch schliesslich klappte es und ich war auf der Strecke. Gleich zu Beginn der Runde war ein Aufstieg, in der ersten Runde würden wir die erste Schlaufe im Wald auslassen und direkt auf dem Teer hochfahren, dann ging es über einen Wiesenweg, durch den Wald weiter… die Strecke war gespickt mit vielen Richtungsänderungen, Singletrailpassagen, Schotterstrasse und auch etwas Asphalt! Die Strecke war sehr abwechslungsreich, was es aber um so schwieriger machte, sie sich ein zu prägen…. was kommt wann, wann muss ich runter schalten, wann Schwung mitnehmen, wie anfahren… 

Dann um 13.30 Uhr der Start… das Frauenfeld, war kleine aber fein 🙂 waren wir doch nicht weniger als drei WM Teilnehmerinnen am Start – Leumann, Gantenbein und ich… das konnte ja spannend werden… ich freute mich auf das Rennen, war aber auch sehr gespannt, wie ich mich schlagen würde, hatte ich doch in den letzten Tagen noch ziemlich harte Trainings absolviert!

Baumgartner und Maurer, die aus der ersten Reihe starteten, gaben gleich ziemlich Gas und konnten das Feld bis zum Anstieg anführen. Doch schon im Anstieg konnte ich mich an die Spitze setzen und zog dies von da an über die 5 Runden durch. Ich versuchte ein hohes Tempo zu fahren, aus den Kurven heraus zu beschleunigen und auch die Abfahrten möglichst schnell zu meistern 🙂 dies gelang mir ganz gut und ich konnte meinen Vorsprung von Runde zu Runde ausbauen. Schliesslich kam ich nach knapp einer Stunde mit einem doch beachtlichen Vorsprung von 3.43 Minuten, auf Leumann, ins Ziel! Ich freute mich sehr, dass es so gut gelaufen ist und möchte mich bei allen für’s Fanen bedanken!! Dies war eine gute Standortbestimmung und ein super gutes und intensives letztes Training meines Trainingslager!

Zufrieden machte ich mich nach der Rangverkündigung auf den Weg nach Hause. Daheim,  hiess es ausladen, waschen…. und sogar im Schulhaus war ich noch schnell, da steht alles noch und ich kann morgen wie gewohnt starten…..

So nun freue ich mich auf eine spannende Woche mit meinen SchülerInnen und dann auf nach Muttenz….