Engadin….

JuliertrailNach einer sehr schönen ersten Woche, mit viel Sonne und blauem Himmel, zeigte sich die zweite Woche nicht von seiner schönster Seite. Am Montag und Dienstag letzter Woche, war das Wetter noch wirklich toll und ich hatte zwei kurzweilige Tage mit Jenny. Wir machten tolle Touren und lernten uns etwas besser kennen. Mir hat es gefallen, ich hoffe ihr auch…. jedenfalls war das Training gut, denn sie konnte am Sonntag in Grindelwald auf der kurzen  Strecke gewinnen!!!

Aber es schien als ob Jenny am Mittwoch das schöne Wetter eingepackt und mitgenommen hätte, denn schon am Nachmittag als ich mit Kathrin unterwegs war mussten wir dem Regen ausweichen… doch dann fing es erst so richtig an. Am Donnerstag war es dann wirklich sehr kalt und nass und niemand wagte sich so richtig aus den Camper und Wohnwagen… viele sind dann auch abgereist :-(…. zum Glück konnte ich in Hotel Randolis ins Wellness und mich in der Sauna und im Sprudel verwöhnen lassen, das tat gut 🙂 ….. obwohl das Wetter besser angesagt war auf Freitag, konnte sich die Sonne und die trockenen Abschnitte während des ganzen Tages nicht so richtig durchsetzten, ich konnte dann zwar am Morgen ohne Regenschauer trainieren, doch den zweiten Block am Nachmittag fiel buchstäblich in Wasser …..

Albulapass Aber dann endlich am Samstagmorgen, die Sonne begrüsste mich beim Aufstehen und meinem Training mit Dani stand nichts mehr im Wege… um 11 Uhr starteten wir mit den Rennvelos und bezwangen zuerst, noch bei ziemlich frischen Temperaturen, den Julier um dann über den Albula wieder zurück ins Engadin zu gelangen… es war meine erste Rennvelotour im Engadin dieses Jahr 🙂 doch es hat Spass gemacht!! Zur Belohnung gingen wir am Abend fein essen ….. damit wir für den Sonntag gestärkt waren. Am Sonntag sattelten wir schliesslich die Bikes und konnten uns das Tal ab bis nach Zouz aufwärmen, damit wir dann mit warmen Muskeln hinauf zur Keschhütte krackseln konnten. Einige steile Rampen galt es zu bezwingen und viel schöne Singletrails… es war einfach atemberaubend – landschaftlich und konditionell 🙂 gäll Dani!! Von der Keschhütte ging es auf einer rasanten Abfahrt hinunter nach Begrün… dort hatten wir leider den falschen Riecher und nahmen den Wanderweg Richtung Preda, das war ein Fehler, denn nun hiess es mehr wandern als biken. Doch sobald wir konnten, wechselten wir wieder auf die Passstrasse, das ging dann doch etwas flotter voran…. Wieder zurück in La Punt bliess mir der Wind voll ins Gesicht – sprich ich hatte Gegenwind, doch wie sagt man so schön, der Gegenwind ist der beste Trainingspartner 🙂

Schliesslich kamen wir nach knapp 6 Stunden müde aber zufrieden und mit einem Lächeln auf den Lippen wieder auf dem Zeltplatz an!! Es war wirklich ein schöner Tag!!

SilvaplanerseeGestern dann hatte ich nochmals eine lange Tour auf dem Plan, doch der Start fiel mir etwas schwerer als noch gestern, da ich alleine gehen musste, zu zweit macht es einfach mehr Spass… trotzdem fand ich auch gestern viele tolle Singletrails. Obwohl ich nie richtig weit weg von meiner Base war, verweilte ich mich doch knapp 5 Stunden auf dem Bike rund um St. Moritz… meine  Route ging über die Alp Staz nach Pontresina, dann weiter Muragl Tejsa nach Samedan, hinauf zur Alp Montaratsch, weiter in Marguns, rüber zum Suvrettapass, traversieren bis zur Julierpassstrasse und dann hinunter über einen Singletrail nach Silvaplaun und schliesslich über Laj Nair zurück….

Und heute habe ich endlich Ruhetag!! Und auch die Sonne ist wieder da, nachdem am Morgen noch die grauen Wolken die Übermacht hatten!!

Somit schicke ich euch viele sonnige Grüsse aus dem Engadin und hoffe, dass sich das Wetter noch bis zum Sonntag von seiner besten Seite zeigt!! Eure Esther