Gigathlon Tag 2:

GigathlonHeute morgen war dann Valerie unsere Starterin! Um 8 Uhr schickten wir sie los auf ihre, diesmal eher flache Strecke. Sie musste 21km springen und würde dann in Landquart an Christoph übergeben, dieser musste dann von dort nach Lachen fahren mit dem Rennvelo.

Während Valerie also unterwegs war und Christoph sich auf den Weg nach Landquart machte, mussten wir anderen noch die Zelte abbrechen und dann mit dem Wohnmobil nach Lachen verschieben, wo wir dann Christoph empfangen wollten.

In Lachen fanden dann drei Ablösungen statt; zuerst übergab Christoph an den Schwimmer Rene, dieser schwamm seine Runde im Zürichsee und übergab dann an den Inliner Dani, der heute eine längere Strecke zurücklegen musste als noch am Tag zuvor und kam schliesslich wieder zurück nach Lachen wo er mir übergab und ich musste dann von Lachen nach Gersau fahren, wo wir mit der Naue über den Vierwaldstättersee gefahren wurden um dann dort noch eine Endspurt von 5km ins Ziel in Ennetbürgen zurücklegen mussten.

So hiess es für mich an diesem Tag warten, warten und nochmals warten, bis ich endlich aufs Bike steigen konnte. Natürlich feuerte ich wenn immer möglich meine Teamkollegen und Kollegin an 🙂

Dann stand ich in der Wechselzone und wartete wieder, mir schien schier endlos lange, doch dann kam er endlich, ich machte mir das Chip an, übernahm den GPS Tracker und machte mich auf den Weg hinauf nach St. Meinrad. Ich kam zügig voran, doch waren lange Zeit keine gelben Helme vor mir zu sehen, sodass es schwierig war, Ränge gut zu machen, doch ich gab alles. Als ich dann in Einsiedeln ankam, hoffte ich vergebens auf einen Schnellzug das Albtal hinauf, ich musste alles alleine bzw. an der Spitze fahren, also harte Arbeit leisten 🙂 Dann kam der nächste Anstieg und ich konnte wieder viele FahrerInnen überholen, vor allem Single- und Couple Athletinnen. Ich hatte wirklich sehr grossen Respekt vor diesen FahrerInnen, und es erschien mir fast ein bisschen frech, einfach an ihnen vorbei zu rauschen, denn ich musste ja „nur“ die Bikestrecke machen und vor allem auch nur zwei Tage, während sich diese alleine oder zu zweit über die Strecke ackerten. Also am meisten Respekt habe ich schon von den „schwarzen“ Helmen, die sind die Single und ich finde es schier übermenschlich dies eine ganze Woche zu machen – HUT AB! Ich wünsche diesen allen viel Spass und Erfolg am Gigathlon, für mich seid ihr alles SIEGER wenn ihr in Lausanne ankommt!!

Schliesslich hatte ich den höchsten Punkt erreicht und es ging runter Richtung Schwyz und Ipach, die Abfahrt war gespickt mit verschiedenen Singletrails, die einiges an Technik abverlangten, zumal die Steine rutschig waren, weil es inzwischen leicht nieselte. Ich denke viele mussten da absteigen und schieben… doch ich konnte die Abfahrt geniessen und liess es so richtig krachen… es toll!! Im Tal angekommen musste noch ein ziemliches Stück in der Fläche zurückgelegt werden, aber wieder war ich alleine unterwegs, und konnte mich nicht an ein Hinterrad hängen. Ich versuchte so schnell wie möglich voran zu kommen und erreichte Gersau ungefähr nach 2.5h Fahrzeit… da die Naue gerade abgefahren war, hatte ich etwas Zeit um mich am Sponserstand zu verpflegen, meinen Bidon neu zu füllen und etwas zu essen.

Dann wurde das Schiff beladen und schliesslich tuckerten wir los rüber auf die andere Seeseite…. dort ging es dann nach dieser Pause gleich wieder Vollgas los 🙂 da mein Bike als erstes aufgeladen wurde, musste ich bis zum Schluss warten, bis ich wieder losfahren konnte, doch das die Zeit ja neutralisiert war, spielte das keine Rolle und ich konnte dann mit einigen anderen Fahrern das Feld von hinten aufrollen. Kopf abe und trampe, war das Motto!

Im Ziel wurde ich dann von meinen Teamgspänli empfangen und gemeinsam überquerten wie die Ziellinie! Denn heute waren wir ja bereits fertig.

Irgend wie schade, denn es hat richtig Spass gemacht… aber vielleicht ein andermal? Wer weiss?

Nach einer erfrischenden Dusche schauten wir uns noch das Rangverlesen an und wollten danach eigentlich aufbrechen, doch plötzlich fing es wie aus Kübeln an zu Regnen, es war unglaublich und all die FahrerInnen die noch unterwegs waren, waren nicht zu beneiden!!

So sassen wir im Festzelt fest und warteten auf Besserung, doch es kam immer schlimmer uns schliesslich standen wir mit den Füssen im Wasser, die Mäuse kamen aus dem Boden und alle waren hier und wussten nicht so genau was jetzt?!

Als es dann etwas weniger regnete, machten wir uns auf, um den Heimweg an zu treten.

Ich möchte mich nochmals bei Dani, Christoph, Valerie und Rene bedanken, dass ich mitmachen durfte und jeder sein Bestes gegeben hatte!! Ich bin stolz auf euch und der 13 . Rang ist doch super oder?! Das von 154 Teams!