…. heute waren Singletrails angesagt….

7. Tag 02.04.11

Das Aufstehen fällt immer schwerer, wenn um 4.45 Uhr der Wecker geht, der Körper und auch der Kopf werden immer müder.

Heute waren wiederum 120km und 2750hm angesagt, davon viele Singletrails….

Gleich zu Beginn ging es in einen kurzen aber ziemlich steilen Aufstieg hinein. Ich glaubte mir fielen die Beine ab, es tat so richtig weh, doch ich versuchte alles zu geben. Am Anfang war das Rennen wieder ziemlich schnell, doch es gab auch immer wieder länger aber moderate Anstiege. Ich merkte bald, dass ich im Anstieg Zeit  gut machen konnte. Die Abfahrten machten mega Spass, ich genoss es richtig.

Heute konnten wir lange Zeit mit Frischi und Urs in der Gruppe fahren, bis zum zweiten Wasserposten, dort hatten wir etwas lange, bis wir unser Bidons hatten und Fischi war fort. Doch wir schafften den Anschluss wieder und konnten mit ihm in die nächste leider nur sehr kurze Abfahrt. Dann der nächste Aufstieg vor einem langen Singletrail. Hier schafften Bärti und ich es, dass wir zuerst in den Singletrail einbiegen konnten, so konnte ich den Trail so richtig geniessen, es war einfach mega cool, entschädigte mich für die vielen harten Stunden bis hierhin.

Dann ging es wieder auf und ab, bis wir zur letzten Verpflegung kamen, wo ich nochmals meinen Bidon füllen musste, das es doch nun sehr warm geworden war.

Jetzt waren wir auf den letzten 20km unterwegs, laut Streckenbeschrieb sollten dies alles Singletrails sein!!

So fuhren wir schier unendlich lange auf dem Singletrails, sie wollten nicht mehr aufhören. Noch 10km, kaum zu glauben, doch langsam schwanden die Kräfte und ich wäre langsam froh, wenn wir im Ziel wären. Dann waren wir dort, wo es gestern nur noch bergab ging, doch dann mussten wir nochmals links abbiegen, zuerst kamen schöne downhill Singletrails, doch dann ging es wieder rauf und runter und rauf……

Endlich die letzten 5 km, doch weit gefehlt, es ging nochmals ganz schön steil rauf, doch nun konnte es nicht mehr lange dauern, also nochmals die Kräfte mobilisieren und die letzten Kurven geniessen und im Ziel waren wir!! Juhuu!!

So nun noch eine Etappe, hoffen wir doch, dass morgen alles klappt und wir als Sieger in Lourensford einfahren!!

Eure Esther, Daumen drücken nicht vergessen!!