2. Etappe Villiersdorp – Villiersdorp

Schon um halbfuenf ging der Wecker und es hiess Tagwache. Draussen war es noch dunkel und still, aber langsam erwachte das Zeltdorf und man sah Gestalten mit Stirnlampen sich den Weg durch das Zeltdorf suchen.

Etwas nach fuenf wurden die FahrerInnen sanft mit Musik geweckt, bevor dann um viertel vor sechs, das Horn losging, dass auch die letzten erwachten.

Ich war unterdessen schon fertig mit Fruehstuecken und ruestete mich fuer das Rennen. Heute standen 110km aber nur 1500 Hoehenmeter auf dem Programm, wir sollten also etwas frueher im Ziel sein als gestern.

Punkt sieben Uhr ging es los, zuerst fuhren wir im Feld etwa fuenf Kilometer auf Asphalt, ein gutes Aufwaermen, bevor wir dann links ins Gelaende abbogen, da es sehr trocken war staubte es sehr stark und man konnte kaum sehen wo man fuhr, was dann vielen zum Verhaengnis wurde. Ich entschied mich etwas vorsichtiger zu fahren, dafuer heil runter zu kommen.

Am naechsten Aufstieg schloss ich dann auch schnell wieder auf Kraft auf, die mich in der Abfahrt abgehaengt hatte. Gemeinsam fuhren wir ein Stueck, bevor ich sie dann in einem Anstieg abhaengen konnte. Nicht viel spaeter holte uns Speedy auf und wir haengten uns ihnen an. So fuhren wir bis zu Kilometer 30. Warum sie uns da nicht mehr folgten weiss ich nicht und wir waren wieder einmal mehr alleine.

Weiter ging es ueber Stock und Stein, durch eine Gamefarm – wo wir aber leider keine Tiere sahen, wir hatten auch keine Zeit uns umzusehen.

Ploetzlich sah ich Alban am Streckenrand stehen, sie hatten Platten aber keinen Schlauch und keine Patrone mehr, ich ueberlegte nicht lange und gab ihnen meinen Ersatz, denn sie waren wirklich aufgeschmissen. Und weiter gings, doch nicht viel spaeter, beim naechsten wirklich steilen Aufstieg verklemmte sich die Kette von Marcel und wir hatten wieder einen Stopp, wo Mathias mir schnell half meine Gaenge wieder einigermassen einzustellen. DANKE!!

Waehrend diesem stopp, ueberholten uns Speedy und ihr Partner…..

Dann ging es weiter, meine Schaltprobleme waren nicht ganz behoben, doch es ging irgendwie. Irgendwo ueberholten wir Speedy und Partner, wir realisierten es gar nicht richtig und weiter ging es, nochmals einige steile Anstiege und weiter durch Buesche …  schon bald kam die Tafel noch 5km, wir hatten es bald geschafft, heute waren wir viel schneller, da es auch viel mehr flache Stuecke gab.

Wieder kamen wir als zweite hinter Sydor/Pfitzmaier und vor Speedy ins Ziel, Leider verloren wir auch heute etwas mehr als ein viertel Stunde.