In Cape Town…..

 

Am Freitag ging ich dann mit Jennie trainieren, davor schickte ich aber Daniel noch ein SMS dass wir das wegen des Internets noch anschauen müssten, er solle doch bitte mal kurz vorbeischauen.

Als ich dann vom Training zurück war (inkl. Kraftraining) erschien er tatsächlich, doch wirklich weiterhelfen konnte er mir nicht, er sagte, ich solle doch in den Vodafoneshop gehen. Da er wie immer keine Zeit hatte, entschloss ich mich schliesslich selber in den Vodafone Shop zu gehen, obwohl ich mir nicht wirklich viel davon versprach. Denn das würde sicher zu kompliziert werden für mich.

 

 am Bluebergstrand
 

 

Als ich dort ankam, waren schon ziemlich viele Leute da und ich hoffte, dass die Zeit noch reichen würde bevor ich ins Englisch musste.

Endlich war ich an der Reihe und dann war es eigentlich ganz einfach, ich musste einfach ein neues Guthaben auf die Karte im Stick laden, denn das ist nicht ein Abo sondern wie eine Pre paid Karte. So lud ich mal das kleinste Guthaben, dass es gab drauf (R 200) und hoffte dass es nun klappen würde. Aber zuerst musste ich ja noch ins Englisch.

Wieder zu Hause holte ich mein Laptop und versuchte es und siehe da es klappte, ich konnte mit Erich skypen, doch da er im Geschäft war wurden wir immer wieder unterbrochen und so entschieden wir uns erst am Abend zu skypen, daraus wurde dann aber nichts…..

Denn ich war ja von Franziska zum Essen eingeladen worden und dies nicht bei ihnen zu Hause sondern am Meer. Ja wir fuhren mit dem Auto nach Strand, wo sie ein Haus haben und trafen dort noch andere Familienmitglieder. Die Mama kochte dann auch sehr aufwändig, sodass es erst um 9Uhr etwas gab. Das Menu: Calmares und Fisch im Bierteig, dazu Reis und Kartoffeln und eine undefinierbare Sauce mit Fleisch, nicht unbedingt mein Geschmack, aber auch nicht schlecht, dazu gab es weiter, frische Ananas, Tomaten, Karotten geraffelt, Brot und Konfi und Butter. Es war eine gemütliche Runde und wenn sie englisch sprachen verstand ich auch etwas J

Schliesslich war ich dann doch ziemlich müde von dem konzentrierten Zuhören und vom langen Tag und ich bezog mein Zimmer. Das Haus war wirklich riesengross und hatte unendlich viele Zimmer mit Betten. Im Oberen Stock hatte es noch ein Balkon, von diesem konnte man direkt aufs Meer hinaus sehen, es war wunderschön, dazu hörte man das Rauschen der Wellen, das mich dann auch in den Schlaf begleitete.

 

Am Samstag startete ich dann kurz vor sieben in Strand mit dem Velo zurück nach Stellenbosch, auf meinem Plan waren heute knapp zwei Stunden vorgesehen, sodass ich noch einige Umwege fahren musste, damit ich auf diese Zeit kam. Schliesslich war ich dann kurz vor neun in Stellenbosch.

Jetzt hatte ich noch gut eine Stunde Zeit, bis ich von Gerhart abgeholt wurde, der mich mit seinem Auto etwas herumchauffieren wollte.

So fuhren wir dann bei schönem Wetter nach Cape Town, zuerst zu der Waterfront Victoria…. Ich hatte mir da weiss was vorgestellt, aber eigentlich war es einfach ein riesiger Schiffshafen, mit mega grossen Schiffen und einiger riesengrossen Einkaufszentren, wo es immer wieder das Selbe gab. Ich schlenderte dann etwa zwei Stunden herum, schaute und staunte, was es da zu sehen gab und hoffte Gerhart dann wieder zu finden J Ich fand ihn dann zum Glück wieder und so ging es mit dem Auto weiter, unser nächstes Ziel war der Siganl Hill, denn der Table Mountain war in eine Wolke gehüllt, sodass es nicht wirklich Sinn machte hinaufzufahren, weil man eh nichts sehen konnte. Doch auch schon vom Signal Hill, der etwas kleiner ist, hatte man eine wunderschöne Aussicht auf Cape Town und das Meer. Man konnte Robben Island sehen, sowie den Blueberg Strand….

Unser nächstes Ziel war dann der Blueberg Strand, wo ich endlich etwas essen wollte, denn inzwischen war es bereits 3pm und ich hatte allmählich hunger. In Gerhart Lieblinsrestauraunt mit Blick auf das Meer und Cape Town mit dem Table Mountain im Hintergrund genoss ich dann ein feines Ladysteak mit Salat, mmmhhh war das fein!!!

Nachher musste ich natürlich noch etwas am Strand entlang gehen – den vermisse ich etwas in Stellenbosch – doch das Wasser war ziemlich kalt, obwohl das nicht alle so empfanden, gab es doch wirklich Menschen, die am Baden waren, bbbrrrrrrrr!!¨

Langsam aber sicher war ich müde von diesem langen Tag und wollte nur noch hause.

Am Abend wollte ich eigentlich noch etwas Fernsehen, doch da meiner ja nicht funktioniert, darf ich den Fernseher im anderen Appartement benutzen, doch als ich in die Türe öffnete wäre ich beinahe über Schuhe gestolpert, uuupppsss!! Da war wohl jemand eingezogen heute J, ich rief HALLO! Doch nichts war zu hören, keine Antwort. Trotzdem hatte ich mich dann nicht dafür in die Wohnung einzudringen und verbrachte den Abend halt anders.

 

Heute Sonntag hatte ich eine gemütlichen Tag, nach dem Training nur zwei Stunden Rad fahren und einer Stunde Kraft, hatte ich endlich Zeit mit Erich zu skypen und dann gemütlich etwas Essen und nun sitze ich am Compi ……..